Hund: Tierheim in Thüringen ist geschockt! Horror-Vorfälle auf Gnadenhof

Diese Hunde mussten die Hölle auf Erden erleben – und sie waren nicht die einzigen. Vor Ort hausten 72 Tiere in ihrem eigenem Dreck.
Diese Hunde mussten die Hölle auf Erden erleben – und sie waren nicht die einzigen. Vor Ort hausten 72 Tiere in ihrem eigenem Dreck.
Foto: Tierheim Nordhausen

Nordhausen. Unerträglich, welche Qualen dieser Hund durchleben musste – und er war nicht der einzige. Drei von insgesamt 72 Tieren landeten jetzt in der Obhut vom Tierheim Nordhausen. Sie wurden allesamt aus einer regelrechten Hölle befreit. Das Traurige: Nicht jeder Hund schaffte es aus seinem Martyrium.

Die Reaktionen sind heftig: „Ich könnte vor Wut schreien“, „fürchterlich!“, „mir Blutet das Herz“ – eigentlich findet keiner der Nutzer passende Worte beim Betrachten dieser Bilder, die die Tierschützer auf Facebook veröffentlich hatten. Nur so viel ist klar: „Die armen Hunde haben die Hölle auf Erden überlebt."

Hund: 72 Tiere erlebten auf Hundeschutzhof die Hölle auf Erden

Es sind Bilder, die sind einfach nur grässlich! 72 an der Zahl!

Sie zeigen einen Hund, dessen Augen so geschwollen sind, dass er nichts mehr sehen kann. Ein anderer, dessen Pfoten von Blut nur so triefen. Fäkalien, winzige Käfige und überall dieser gequälte Blick in den Augen der Vierbeiner. 72 Hunde erlebten in Niedersachsen die Hölle auf Erden!

Denn hier entpuppte sich ein sogenannter Gnadenhof zu einem regelrechten Vorhof zur Hölle!

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72 Hunde vegetieren auf Hundeschutzhof vor sich hin

Hier verkümmerten sage und schreibe 72 Hunde in winzigen Käfigen, in ihrem eigenen Dreck. Sie waren krank, verletzt und völlig verstört.

Und das Schlimmste: Die Betreiberin des Hundeschutzhofes und der Tierpension ist nicht einmal eine Unbekannte! So verraten es etliche Kommentare auf mehreren Tierschutz-Seiten und auch das Tierheim Nordhausen, wenngleich es sich mit näheren Infos bedeckt halten will.

Hunde müssen bundesweit verteilt werden – SIE landen in Thüringen

Es waren überwiegend große Hunde, die auf dem Hof im Emsland untergebracht waren. Viele Rottweiler, Staffordshire Terrier und ähnliche Rassen. „Es war klar, dass sie nicht hier bleiben konnten“, heißt es vom Tierheim Nordhausen. Doch die Vermittlung von sogenannten „Listenhunden“ erweist sich als schwierig.

Umso dankbarer war der Tierschutzverein „Chance zum Leben“, als sich das Tierheim Nordhausen bereit erklärte Tiere aufzunehmen. In Thüringen ist die Rasseliste immerhin abgeschafft.

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Wie die Tierschützer von „Mensch mit Tier – Wir helfen dir“ mitteilten, haben vier Hunde ihre Befreiung nicht mehr erleben können. Sie mussten erlöst werden.

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In NRW soll sie das schon vor etlichen Jahren erhalten haben. In Niedersachsen sei die Hunde-Hölle den Behörden auch bereits seit 15 Jahren bekannt, wie es aus einem damaligen Zeitungsbericht hervorgeht – doch erst jetzt, wo offenbar keine Miete gezahlt wurde, hat diese Hölle ein Ende gefunden.