Angst vor Coronavirus? Thüringer Experten empfehlen jetzt kuriosen Ausweg

Wenn du Angst vor dem Coronavirus hast, haben einige Experten der Thüringer Forst Zentrale einen ganz besonderen Tipp für dich.
Wenn du Angst vor dem Coronavirus hast, haben einige Experten der Thüringer Forst Zentrale einen ganz besonderen Tipp für dich.
Foto: imago images / photothek; imago images / Andreas Vitting

Thüringen. Die Angst vor dem Coronavirus greift auch in Thüringen immer weiter um sich. Auch wenn die Zahl der Fälle im Vergleich anderer Länder aktuell noch überschaubar ist, bereitet das Virus vielen Menschen in der Region Sorge. Es kommt zu Hamsterkäufen, abgesagten Veranstaltungen oder geschlossenen Schulen. Aufgrund von Quarantäne dürfen einige Menschen nicht einmal das Haus verlassen – auch immer mehr Einwohner ohne Symptome meiden Innenstädte oder Menschenmassen.

Dieser Eindruck hat sich wohl auch bei den Experten der Thüringer Forst Zentrale durchgesetzt. Deswegen haben sie nun einen – wenn auch wenig überraschenden – Tipp, wo du in den nächsten Wochen völlig Coronavirus-frei unterwegs sein könntest.

Coronavirus in Thüringen: „Zufluchtsort ohne Angst“

Wo dieser Zufluchtsort liegt? Na in den thüringischen Wäldern! „Wer die Coronavirus-Thematik hinter sich lassen will, sollte einen Waldspaziergang machen und in die meditative Ruhe unserer heimischen Nadel-, Laub- und Mischwälder eintauchen“, heißt es in einer Mitteilung der Thüringer Forst Zentrale.

Ob allein, zu zweit oder mit Haustier – bei langen Wanderungen und Spaziergängen durch die Wälder könne man schließlich hervorragend abschalten und einmal auf andere Gedanken kommen. Abseits des allgegenwärtigen Coronavirus-Sorgen. Das Amt verrät auch, warum sich gerade jetzt die Spaziergänge im Wald besonders lohnen.

„Die Folgen der Winterstürme sind weitestgehend aufgearbeitet, die meisten Forstwege wieder gut begehbar – auf Waldbesucher wartet die ganze Faszination unserer Wälder, die demnächst in die neue Vegetationsperiode starten“, so Volker Gebhardt, Thüringen-Forst-Vorstand.

„Waldbaden“ soll Abwehrkräfte stärken

Rund 11.300 Kilometer Wander-, Rad-, Reit- und Kutschwege erwarten die Waldbesucher im Bundesland. Einiges zu besichtigen also – doch die bevorstehende Natur-Vielfalt sowie das Abschalten was das Coronavirus angeht, sind die nicht die einzigen beiden Pluspunkte eines Waldspaziergangs.

In der sauerstoffreichen und vom Feinstaub der Städte befreiten Luft sollen nicht nur die Gedanken frei aufatmen können, sondern der ganze Körper. „Waldbaden“ heißt der Trend, bei dem ein bewusster Spaziergang in der Natur für Entspannung sorgen soll. Zusätzlich soll das Immunsystem durch die Spaziergänge gestärkt werden.

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„Dies kommt insbesondere den Älteren und Senioren zu Gute – also jene, die nach bisherigen Erkenntnissen zuvorderst durch den neuen Coronavirus gefährdet sind“, erklärt Gebhardt. (dav)