Björn Höcke: AfD-Vorsitzender wehrt sich gegen Verfassungsschutz – und zieht diese Konsequenzen

Björn Höcke will Strafanzeige erstatten.
Björn Höcke will Strafanzeige erstatten.
Foto: imago images / Christian Thiel

Der Bundesverfassungsschutz geht einen drastischen Schritt! Die AfD-Politiker Björn Höcke und Andreas Kalbiz stehen unter Beobachtung der Verfassungsbehörden. Beide gehören dem rechten „Flügel“ der Partei an. AfD- Landespartei- und Fraktionschef Björn Höcke ist damit überhaupt nicht einverstanden und meldete sich am Dienstag in einem Facebook-Video zu Wort.

Björn Höcke: AfD-Vorsitzender wehrt sich

Vergangene Woche sorgte Thomas Haldewang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, mit einer Nachricht für Aufsehen. Er erklärte in einer Pressekonferenz den rechtsnationalen „Flügel“ der AfD zum Beobachtungsobjekt. Haldewang sei der Auffassung die beiden Fraktionsvorsitzenden Höcke und Kalbiz seien erwiesenermaßen „Rechtsextremisten“.

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Höcke gegen Haldewang

Auf Facebook kündigte Björn Höcke am Dienstag nun an, Strafanzeige gegen den Verfassungsschutz Präsidenten zu stellen. Der hätte nämlich behauptet, Höcke habe den Parlamentarismus schlecht geredet. „Er habe immer wieder auf die gute Arbeit der Thüringer Fraktion hingewiesen“, betont Höcke.

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Und behauptet im Gegenzug: „Thomas Haldewang scheint Narrenfreiheit zu haben“. Bislang sei aber keine Strafanzeige Höckes gegen Haldewang bekannt, berichtet ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt. (mia/dpa)