Edeka, Aldi & Lidl Thüringen: Das musst du wegen Corona jetzt UNBEDINGT beachten!

In Thüringen hat das Gesundheitsministerium wegen der Corona-Krise die Regelungen in Geschäften streng verschärft.
In Thüringen hat das Gesundheitsministerium wegen der Corona-Krise die Regelungen in Geschäften streng verschärft.
Foto: privat

Thüringen. Weil nur wenige Geschäfte ihren Türen für Kunden öffnen dürfen, gleicht der übliche Trip in den Supermarkt in Zeiten von Corona auch in Thüringen einem außergewöhnlichen und vor allem beklemmenden Erlebnis. Die Auflagen für Kunden und Mitarbeiter werden immer strenger.

Was dich jetzt beim Einkaufen bei Edeka, Aldi, Lidl und Co. erwartet und was du jetzt unbedingt beachten musst, erfährst du hier.

Coronavirus in Thüringen: Strengere Regeln beim Einkauf in Geschäften

Die wenigen noch geöffneten Geschäfte müssen sich in Thüringen wegen der Corona-Pandemie an strengere Hygienevorschriften halten. Die Landesregierung will die bisherigen Verbote an eine Einigung von Bund und Ländern anpassen.

Einen entsprechenden Erlass hat das Thüringer Gesundheitsministerium am Montag veröffentlicht.

Hier kannst du in Thüringen noch einkaufen

Bislang sind in Thüringen unter anderem Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Bau- und Gartenmärkte sowie Läden für nicht von Schließungen betroffen.

Die Geschäfte müssen unter anderem dafür sorgen, dass zwischen den Kunden mindestens 1,50 Meter Abstand gewahrt bleiben. Außerdem sollen die Kunden über Schutzmaßnahmen wie Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette informiert werden.

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Einlasskontrollen und Zutrittsbeschränkungen in Thüringer Läden

Auch der Zutritt in die Läden soll gesteuert werden – etwa durch Einlasskontrollen. Kunden mit Covid-19-Symptomen sollen nicht in das Geschäft gelassen werden.

Corona-Krise in Thüringen: Das erwartet dich jetzt beim Einkauf

Geschäfte, die weiterhin geöffnet bleiben dürfen, müssen demnach zwingend folgende Hygiene-Grundsätze sicherstellen:

  • Steuerung des Zutritts, zum Beispiel durch Einlasskontrollen
  • Begrenzung der Zahl der Kunden im Geschäft
  • Abstand von mindestens 1,50 m zwischen den Kunden sicherstellen;
  • Ausschluss von Teilnehmern mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19 Erkrankung;
  • verstärktes Reinigungs-und Desinfektionsregime;
  • Bereitstellung von Desinfektionsmitteln;
  • gut sichtbare Information für Kunden über Händehygiene, Abstand halten und Husten und Nies-Etikette an Eingängen und an den Kassen;
  • aktives Auffordern Abstandsregeln einzuhalten;
  • mehr offene Kassen;
  • Vergrößerung des Abstandes der Kunden zu Bedientheken oder Schließung von Bedientheken;
  • Abstandslinien im Kassenbereich;
  • Schutzvorkehrungen für Beschäftigte einrichten, wie Absperrungen, Plexiglasscheiben;
  • Bei Notwendigkeit, sind Kunden aufzufordern, vor dem Geschäft zu warten oder das Geschäft zu verlassen.

Auch Liefer- und Postdienste von neuen Regelungen betroffen

Auch für Liefer- und Postdienste wurden die Hygieneregeln verschärft. Demnach müssen Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen sowie Rückkehrer aus Risikogebieten von der Arbeit freigestellt werden.

Dem Personal soll die jeweilige Firma Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen und die Mitarbeiter über Schutzmaßnahmen informieren.

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