Corona hat Thüringen im Griff – und jetzt rollt auch noch DIESE Seuche an! Sie breitet sich rasant aus

Nach Corona in Thüringen droht dem Freistaat jetzt eine weitere Belastungsprobe (Symbolbild).
Nach Corona in Thüringen droht dem Freistaat jetzt eine weitere Belastungsprobe (Symbolbild).
Foto: dpa

Während die Menschen in Thüringen den Fokus auf Corona gerichtet haben, droht bereits die nächste Seuche auf uns zuzurollen.

Denn in Bad Lausick ist die Vogelpest ausgebrochen. In dem Ort südlich von Leipzig ist das Virus H5N8 bei Legehennen eines kleinen Geflügelhaltungsbetriebes nachgewiesen worden. Betroffen sind Enten und Hühner, wie das Landratsamt Borna und das Sozialministerium in Dresden mitteilten. Kommt die Seuche nun auch bald auf Thüringen zu?

Corona in Thüringen – und jetzt auch noch eine andere Seuche?

Es scheint, dass sie sich immer weiter ausbreitet. Wie „Radio Leipzig“ berichtet, hat die Vogelgrippe nun auch den Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna erreicht. Dort sei das Virus bei verstorbenen Enten festgestellt worden. Der Tierpark sei bemüht, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Härter trifft es wohl dennoch den Geflügelbetrieb Bad Lausick. Dort hatte das Landratsamt die Tötung des gesamten Bestandes angeordnet. Außerdem ist ein Sperrbezirk eingerichtet worden. Dafür ist extra eine Allgemeinverfügung erlassen worden. Alles Wichtige dazu kannst du hier nachlesen.

Das Sperrgebiet erstreckt sich in einem Radius von drei Kilometern rund um den Betrieb. Dort würden besondere Schutzmaßnahmen für Geflügelhaltungsbetriebe gelten.

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Vogelgrippe unweit von Thüringen nachgewiesen

Die Geflügelpest bevorzugt Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse. Diese „Vogelgrippe“, wie sie in der Öffentlichkeit bezeichnet wird, ist eine Tierseuche, die hohe Verluste verursachen kann und deshalb frühzeitig Maßnahmen erfordert, hieß es.

Zuletzt hatte die Vogelgrippe 2017 in Deutschland gewütet. Hunderttausende Vögel mussten nach Angaben der Verbraucherzentrale getötet werden. Die Seuche befällt vor allem Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse. Seitens der Verbraucherzentrale heißt es, dass eben jene Seuche hohe Verluste verursachen kann und deshalb frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Übertragen würde die Vogelgrippe vor allem von Zugvögeln. Diese würden die Krankheit einschleppen. Heim und Wildtiere sollten daher nicht aus Futterstellen trinken, an denen sich auch Vögel bedienen.

Neben Sachen sind in diesem Jahr bereits Fälle in Brandenburg, Niedersachsen und Baden-Württemberg nachgewiesen worden. Ein weiterer Fall in Thüringen ist an der Talsperre Zeulenroda ausgemacht worden. Erfahre hier mehr >>> (mb/dpa)