Thüringen: Pferderipper tötet Stute – jetzt geht die Kripo Jena in die Offensive

Dieses Pferd überlebte den Angriff in Döbritschen (Thüringen) nicht.
Dieses Pferd überlebte den Angriff in Döbritschen (Thüringen) nicht.
Foto: Polizei Thüringen

Döbritschen. Die Polizei In Thüringen jagt den Pferderipper! In der Nacht auf Mittwoch hatte er wieder auf einer Koppel in Döbritschen (Kreis Weimarer Land) zugestochen.

Ein Pferd war qualvoll verendet. Der Ripper hatte die Stute in den Hals, Bauch und Rücken gestochen. Ein weiteres Pferd überlebte den Angriff in Thüringen und wird jetzt von eine Tierärztin gepflegt.

Polizei Thüringen fahndet nach dem Pferderipper

Die Polizei Thüringen hat leider immer noch keinen Tatverdächtigen ermitteln können.* Die Ermittler suchen dringend nach Zeugen. Ist die jemand aufgefallen? Hast du verdächtige Fahrzeuge gesehen? Dann melde dich bei der Polizei unter der Telefonnummer 03643/8820.

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In den Landkreisen Weimarer Land und Saale-Holzland kommt es seit vergangenem Juli immer wieder zu Attacken auf Pferde – auch schon in Döbritschen. Deswegen hat die Kriminalpolizei Jena am Donnerstag eine vierköpfige Arbeitsgruppe gebildet, die diese Taten zusammenfasst und dazu ermittelt.

Etwas anders gelagert seien im Oktober in Cospeda Schüsse auf Schafe und Ziegen gewesen, denen sieben Tiere zum Opfer gefallen waren. Aber doch auch diese Tat werde in die Ermittlungen mit einbezogen, hieß es.

Die in Döbritschen getötete Stute wird in den kommenden Tagen im Landesamt für Verbraucherschutz in Bad Langensalza obduziert, um Hinweise über die Art der Verletzungen und die genaue Todesursache zu erhalten. (ck)

*In einer früheren Version hatten wir von einem Tatverdächtigen berichtet. Dabei handelte es sich um ein Missverständnis. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.