Thüringen: 13-Jähriger vergewaltigt Frau– Staatsanwaltschaft trifft schockierende Entscheidung

Nach einem Vergewaltigungsfall in Thüringen hat die Staatsanwaltschaft eine drastische Entscheidung getroffen. (Symbolfoto)
Nach einem Vergewaltigungsfall in Thüringen hat die Staatsanwaltschaft eine drastische Entscheidung getroffen. (Symbolfoto)
Foto: imago images/onw-images

Auma-Weidatal. Unfassbare Tat in Auma-Weidatal bei Gera (Thüringen)! Einem 13-Jährigen wird vorgeworfen, am vergangenen Donnerstag eine 42-Jährige vergewaltigt zu haben.

Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot und konnte den Jungen noch am Tat-Abend in Thüringen festnehmen. Am Montag kam es dann zu einer drastischen Entscheidung der Staatsanwaltschaft: Gegen den 13-Jährigen wird nicht weiter ermittelt.

Gera (Thüringen): Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen ein

Grund dafür sei die Strafunmündigkeit des Jungen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera am Montag. Der 13-Jährige gestand die Tat: So soll er sein Opfer mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben.

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In Deutschland gilt eine Person erst strafmündig, wenn sie ein Alter erreicht hat, ab dem der Gesetzgeber ihm zutraut, eigene Handlungen und deren Folgen abzuschätzen.

Sie muss dabei bewusst anderen Schaden zufügen. In Deutschland gilt seit Oktober 1953 die Strafmündigkeit ab dem 14. Lebensjahr.

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Mit dem Ende der Ermittlungen ist der Fall nun juristisch abgeschlossen.

Wahrscheinlich werde sich das Jugendamt im weiteren Verlauf mit dem Jungen befassen, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. (mb/dpa)