Zalando in Thüringen: Heftige Vorwürfe gegen den Versand-Riesen – Werden Mitarbeiter wirklich...

Der Online-Versandhändler Zalando gehört zu den beliebtesten in Deutschland – steht jedoch jetzt wegen dem Umgang mit seinen Mitarbeitern in der Kritik. (Symbolfoto)
Der Online-Versandhändler Zalando gehört zu den beliebtesten in Deutschland – steht jedoch jetzt wegen dem Umgang mit seinen Mitarbeitern in der Kritik. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Belga

Erfurt. Schlimme Vorwürfe gegen Lieferdienst-Riese Zalando!

Denn Zalando ist im Visier von Datenschützer geraten – Grund dafür sind vor allem schwere Vorwürfe der Zalando-Mitarbeiter im Logistikzentrum in Erfurt (Thüringen) gegen ihren Arbeitgeber! Sogar ein Prüfverfahren ist schon eingeleitet.

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Zalando in Thüringen: Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe

Laut „Business Insider“ hat die Berliner Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit, Maja Smoltczyk, ein Prüfverfahren gegen den Online-Versandhändler für Mode und Schuhe eingeleitet.

Konkret soll es dabei um die Systeme Zalos und Zafeto gehen, die Zalando wohl in Logistikzentren einsetzt, um die Abläufe zu optimieren. Die Kritik: Die Systeme würden viele Daten erfassen, so auch, wie die Mitarbeiter in den Logistikzentren arbeiten. Dabei gehe es zum Beispiel darum, wie viele Artikel die Mitarbeiter pro Schicht abarbeiten würden.

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Das ist Zalando:

  • deutscher Online-Versandhändler
  • 2008 gegründet
  • primär für Schuhe, Mode und Kosmetik
  • Sitz in Berlin

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Datenschützer kritisieren nun, dass Mitarbeiter damit engmaschig kontrolliert würden. Sie wollen, dass geprüft wird, ob das überhaupt mit der Datenschutzgrundverordnung vereinbar ist. „Business Insider“ liegen weiterhin auch konkrete Schilderungen von Abläufen aus den Logikstikzentren vor. So auch aus einem Zentrum in Erfurt.

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Eine Führungskraft habe sich bei „Business Insider“ gemeldet und die Situation beschrieben.

Datenschützer alarmiert: Mitarbeiter zu stark kontrolliert?

So würden die Mitarbeiter mobile Datenspeicher bei sich tragen. Damit könnten sich die Mitarbeiter im Logistikzentrum orientieren. Es soll beispielsweise anzeigen, wo sich der nächste Artikel befindet und wo der schnellste Weg dorthin verläuft. Führungskräfte könnten durch diese Speicher jedoch auch kontrollieren, wo sich der Mitarbeiter gerade aufhalte.

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Dadurch fühlen sich einige Mitarbeiter zu stark kontrolliert – einer der Gründe für das eingeleitete Prüfverfahren. (abr)