Corona in Thüringen: Erfurt jetzt Risikogebiet! +++ Weihnachtsfeiern fallen aus

Neuer Höchstwert bei Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist erstmals seit Beginn der Pandemie auf mehr als 10.000 verzeichnete Fälle binnen eines Tages gestiegen. Das Robert-Koch-Institut bezeichnet die Lage als "sehr ernst".

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Thüringen. Die Corona-Pandemie schlägt auch in Thüringen wieder mit voller Härte zu. Thüringen ist ländlich geprägt, doch das schützt augenscheinlich nicht vor einer weiteren Ausbreitung der Corona-Pandemie. Im Gegenteil: Ländliche Gebiete sind derzeit besonders betroffen.

Das Virus scheint erst dann besiegt, wenn ein Impfstoff entwickelt worden ist. Und das soll Experten zufolge frühestens im Jahr 2021 der Fall sein. Bis dahin müssen wir alle zusammenhalten – und die Regeln einhalten.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Die aktuellen Fallzahlen hast du mit unser Corona-Karte immer im Blick:

Corona aktuell in Thüringen: Alle Infos hier im Newsblog!

Damit du immer den Überblick behältst über die aktuelle Corona-Entwicklung, erfährst du hier die wichtigsten Infos im Newsblog.

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Samstag, 24. Oktober

14.50 Uhr: Auch Erfurt ist nun Risikogebiet

In Thüringen ist seit Samstag auch Erfurt Corona-Risikogebiet. Nach 40 Neuinfektionen seit Freitag übersprang die Landeshauptstadt die Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, wie die Stadt auf ihrer Internetseite mitteilte. Damit gelten jetzt sieben Landkreise und kreisfreie Städte als Risikogebiete: die Kreise Altenburger Land, Eichsfeld, Saale-Holzland, Sömmerda, Unstrut-Hainich sowie Erfurt und Gera, wo die Corona-Ampel am Samstag ebenfalls auf Rot sprang. Aktuell sind 146 Menschen in Erfurt infiziert.

Hauptgrund für die hohe Zahl der Neuinfektionen in Erfurt ist ein Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim. In dem Heim mit 260 Bewohnern gibt es laut Stadtverwaltung derzeit 26 Corona-Fälle. Drei Menschen liegen im Krankenhaus. Die beiden betroffenen Wohnbereiche stehen unter Quarantäne.

Die Stadt hatte bereits eine Verschärfung der Maskenpflicht und Beschränkungen für Veranstaltungen und Privatfeiern angekündigt. Eine entsprechende Allgemeinverfügung soll voraussichtlich Mitte kommender Woche erlassen werden. In der Tagesübersicht des Berliner Robert Koch-Instituts war Erfurt am Samstag noch nicht als Risikogebiet aufgeführt. Bei der Übermittlung der Daten durch die Gesundheitsämter und Landesbehörden an das RKI kann es zu Verzögerungen kommen.

10.40 Uhr: Das sind die aktuellen Fallzahlen in Thüringen

Seit Freitag sind in Thüringen 152 neue Corona-Infektionen gezählt worden. Das geht aus am Samstag veröffentlichten Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Risikogebiete, in denen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 neue Fälle je 100.000 Einwohner gemeldet wurden, sind fünf Landkreise

  • Altenburger Land
  • Eichsfeld
  • Saale-Holzland
  • Sömmerda
  • Unstrut-Hainich
  • Gera.

Kurz vor oder im gelben Bereich mit einem Schwellenwert von mehr als 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lagen nach den RKI-Zahlen die Städte Jena und Erfurt sowie die Landkreise Greiz und Schmalkalden-Meiningen. Nur gering betroffen sind derzeit Eisenach (4,7:100.000 Einwohner) und der Wartburgkreis (2,5).

Landesweit kamen in den vergangenen sieben Tagen 692 neue Infektionen hinzu, bezogen auf 100.000 Einwohner sind das 32,4 Fälle. Thüringen hat rund 2,1 Millionen Einwohner. 23 Menschen werden nach dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) derzeit auf Intensivstationen von Krankenhäusern behandelt, fünf von ihnen invasiv beatmet. Seit Pandemiebeginn haben sich 5546 Thüringer mit dem Sars-CoV2-Virus infiziert, 202 Menschen starben im Zusammenhang mit der Infektion.

In den Samstagszahlen des RKI sind auch Fälle erfasst, die wegen eines Serverausfalls am vergangenen Donnerstag von den Gesundheitsämtern und Landesbehörden nicht übermittelt wurden.

09.00 Uhr: Weihnachtsfeiern in Thüringen fallen aus

Kein Anstoßen mit Kollegen und Glühwein: Die Gastronomie hat trübe Aussichten für das Geschäft mit Betriebsweihnachtsfeiern. Vorbuchungen für Firmenweihnachtsfeiern seien bisher „nur zaghaft“ eingegangen, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Thüringen, Dirk Ellinger, der Deutschen Presse-Agentur. „Geht es der Wirtschaft gut, gibt es viele und große Weihnachtsfeiern.“ Da viele Unternehmen vor allem angesichts der wieder stark steigenden Zahlen von Corona-Infektionen um ihre Zukunft bangten, hätten sie kaum Interesse an solchen Veranstaltungen.

Die Sprecherin des Verbands der Wirtschaft Thüringens, Ute Zacharias, bestätigte den Eindruck Ellingers. In keiner der Firmen, mit denen sie diesbezüglich gesprochen habe, gebe es in diesem Jahr Weihnachtsfeiern, sagte sie. „Das ist in allen Firmen seit Bestehen das erste Mal, dass eine Weihnachtsfeier ausfällt“, sagte sie.

Freitag, 23. Oktober

18.29 Uhr: Jena kratzt an 50er-Inzidenz

Die Stadt Jena meldet im Vergleich zum Vortag acht weitere Corona-Fälle. Dabei handelt es sich unter anderem um zwei Besucher des griechischen Restaurants.

In Jena hat es in den vergangenen sieben Tagen 51 Neuinfektionen gegeben. Damit hat die Stadt eine Inzidenz von 47,2.

18.23 Uhr: Gera in Alarmbereitschaft!

Gera ist in Alarmbereitschaft und bereitet sich nach eigenen Angaben für den Fall einer Inzidenz von 50+ vor. Derzeit liegt die Inzidenz bei 41,9.

„Wir müssen daher vorausschauend weitergehende Maßnahmen vorplanen“, so Dannenberg. Einer der Hauptübertragungsorte ist nach wissenschaftlichen Studien der private Bereich – das heißt private Feiern und Feste im engen Freundeskreis.

„Für uns hieße das, zielgerichtet und ausgewogen Regelungen zu finden, die dazu führen, dass der Personenkreis auf öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen noch weiter eingeschränkt werden muss. Zudem muss dann gegebenenfalls auch eine Maskenpflicht im Freien da eingeführt werden, wo viele Menschen nicht die Sicherheitsabstände von 1,50 Meter einhalten können“, so der Bürger­meister weiter. Er sieht „jeden Einzelnen in der Pflicht, zum Wohle der Stadt im Sinne eines gemeinsamen Miteinanders die geltenden AHA-L-Regeln anzuwenden“.

16.53 Uhr: Wartburgkreis apelliert: DARAUF sollen Familien verzichten

Wegen Corona sollen Kinder im Wartburgkreis in diesem Jahr auf Halloween-Klingeltouren und Umzüge verzichten. Das Landratsamt verwies am Freitag auf aktuell 43 positiv getestete Menschen und 300 Kontaktpersonen in dem südwestthüringischen Landkreis.

„Wenn Kinder am Halloween-Abend an den Türen klingeln, ist ihnen nicht bekannt, ob die Personen, die dort wohnen, unter Quarantäne stehen oder sogar positiv sind“, heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung. Die Kinder könnten eventuelle Infektionen weiterverbreiten, da Kontaktnachverfolgungen bei derartigen Touren für das Gesundheitsamt nicht möglich seien.

14.48 Uhr: Erfurt überschreitet 35er-Inzidenz

Mit insgesamt 19 Neuinfizierten (Stand 14 Uhr) liegt der heutige Corona-Inzidenzwert in der Stadt Erfurt bei 35,98. Damit ist der erste Grenzwert überschritten (35 Neuinfizierte binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner), der laut aktueller Thüringer Rechtsverordnung die Gesundheitsbehörden verpflichtet, weitere Schutzmaßnahmen zu prüfen und zu treffen.

Gesundheits- und Rechtsamt arbeiten aktuell an einer neuen Allgemeinverfügung, die Mitte kommender Woche in Kraft treten soll.

Das soll sich ändern:

  • verschärfte Maskenpflicht im öffentlichen Raum
  • Einschränkung von Veranstaltungen aller Art

14.08 Uhr: Schleizer Wohnstätte wieder Corona frei

Gute Nachrichten gibt es aus der Schleizer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein: Das Michaelishaus ist wieder Corona-frei.

Das teilte heute Martin Scheidt, Geschäftsbereichsleiter Eingliederungshilfen Wohnen/ Beratung der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein mit. Ab Samstag, 24. Oktober, dürfen Mitarbeitende und Bewohner – nach drei Wochen in Quarantäne – wieder am öffentlichen Leben teilnehmen, einkaufen oder spazieren gehen.

Alle in den vergangenen Wochen in der Wohnstätte positiv getesteten 16 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 10 Mitarbeitende sind nun Corona frei. Mehrere von ihnen hatten Symptome gezeigt.

13.37 Uhr: Landtags-Sondersitzung zu Corona-Pandemie einberufen

Auf Antrag der CDU-Fraktion tritt der Thüringer Landtag am 3. November zu einer Sondersitzung zusammen. Das teilte die Landtagsverwaltung am Freitag in Erfurt mit. Die oppositionelle CDU, aber auch andere Fraktionen hatten eine zu geringe Beteiligung des Parlaments bei den Entscheidungen der Landesregierung in der Corona-Pandemie kritisiert. Verlangt wurde mehr Transparenz. Wie sie hergestellt werden soll, wird ein Thema der Sondersitzung des Parlaments sein.

„Wir erwarten, dass auch der Thüringer Landtag und nicht nur das Kabinett umfassend informiert wird“, hatte CDU-Fraktionschef Mario Voigt kürzlich erklärt. Zudem sprach er sich für einen „Winter-Notfallplan“ aus, der vor allem ältere und kranke Menschen angesichts steigender Infektionszahlen in den Blick nehmen soll.

11.58 Uhr: Unstrut-Hainich-Kreis jetzt Risikogebiet

In Thüringen hat es innerhalb von 24 Stunden 144 Corona-Neuinfektionen gegeben. Erstmals gilt der Unstrut-Hainich-Kreis seit Freitag als Risikogebiet, weil er die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit einem Wert von 57,7 überschritten hat. Das geht aus Angaben des Gesundheitsministeriums in Erfurt hervor, die auf Zahlen des Robert Koch-Instituts basieren.

Aus der Kategorie Risikogebiet rutschte der Eichsfeldkreis mit einem Wert von 49 knapp heraus. Als Risikogebiete in Thüringen gelten weiterhin die Kreise Altenburger Land, Saale-Holzland und Sömmerda. In der Stadt Jena, die bei der Infektionszahl eine Vorstufe zum Risikogebiet erreichte, wurden strengere Regeln per Allgemeinverfügung erlassen, die seit Freitag gelten. Danach sind in der Universitätsstadt unter anderem private Feiern in geschlossenen Räumen mit mehr als 15 Menschen untersagt. Eine Vorstufe zum Risikogebiet hat nach den Infektionszahlen auch Thüringens drittgrößte Stadt Gera erreicht.

11.02 Uhr: Corona-Zahlen für Thüringen (Stand 23.10, 00:00 Uhr):

  • Neuinfektionen (letzte 24 h): 144
  • Aktuell in intensivmedizinischer Behandlung (Stand 9.00 Uhr): 25*
  • Gesamtzahl der Infizierten: 5.394
  • Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen: 664
  • Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner: 31,1
  • Patienten stationär (Gesamtzahl): 883
  • Patienten stationär aufgrund COVID-19 (Gesamtzahl): 531
  • Patienten stationär mit schweren Verläufen (Gesamtzahl): 118
  • Verstorbene : 201
  • Genesene: 4.310

10.43 Uhr: Zwölf neue Corona-Infektionen in Erfurt

In Erfurt sind insgesamt 361 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind zwölf mehr als am Vortag.

Zehn Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Die Zahl der als genesen Geltenden ist um 15 auf 259 gestiegen. Drei Personen mit Corona-Infektion sind verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 99 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

Die 7-Tage-Inzidenz für Erfurt liegt aktuell bei 32,7.

Das Infektionsgeschehen ist punktuell im gesamten Stadtgebiet verbreitet. Im Deutschordens Seniorenhaus ist ein Wohnbereich betroffen. Drei Bewohner befinden sich in stationärer Behandlung.

Im Kindergarten Vieselbach stehen nach dem Positiv-Test einer Mitarbeiterin die Kinder der betroffenen Gruppe und drei weitere Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter unter Quarantäne.

08.06 Uhr: Weiterer Corona-Fall in Seniorenheim

Das Landratsamt bestätigte am Donnerstagabend einen dritten Corona-Fall im Seniorenheim der Awo in Roßleben. Neben einer Bewohnerin und einer Pflegekraft hat sich auch ein Familienmitglied der Bewohnerin mit dem Sars-CoV2-Virus angesteckt. Damit wurden im Kyffhäuserkreis am Donnerstagmittag sechs neue Coronafälle bekannt. Aktuell sind somit 15 Infektionen im Kyffhäuserkreis nachgewiesen.

Donnerstag, 22. Oktober

17.00 Uhr: Weiteres Corona-Risikogebiet und Rekord bei Tages-Fallzahlen

In Thüringen verschärfen nach einem deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen und inzwischen vier Landkreisen auf der Liste der Risikogebiete weitere Kommunen die Schutzvorkehrungen.

Der Kreis Altenburger Land reagiert mit einer Allgemeinverfügung auf den Sprung über den kritischen Schwellenwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Der Kreis mit knapp 90.000 Einwohnern ist seit heute Risikogebiet. In der Verfügung setzte das Landratsamt die Personenobergrenzen für private Feiern und öffentliche Veranstaltungen herunter. Die Behörde spricht von einer „diffusen Ausbreitung“ der Erreger, eindeutige Infektionsgründe ließen sich nicht mehr ausmachen.

Risikogebiete in Thüringen:

  • Altenburger Land
  • Eichsfeld
  • Saale-Holzland-Kreis
  • Kreis Sömmerda

Eine Vorstufe hat die Stadt Jena mit 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen erreicht. Ab dieser Marke sind besondere Schutzmaßnahmen erforderlich. Die Stadt hat eine Allgemeinverfügung erstellt, die am Freitag in Kraft tritt, wie ein Sprecher am Abend mitteilt.

Danach sind unter anderem private Feiern in geschlossenen Räumen mit mehr als 15 Menschen untersagt. Bislang seien drei Ausbruchsgeschehen identifiziert worden, die Auswirkungen auf das gesamte Stadtgebiet hätten, so der Sprecher. So stünden etwa elf Fälle im Zusammenhang mit einer privaten Feier in einem Restaurant.

Die Vorwarnstufe hat heute auch der Kreis Schmalkalden-Meiningen erreicht. Die Landeshauptstadt Erfurt rechnet damit in Kürze. Derzeit würde eine Verschärfung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum per Allgemeinverfügung vorbereitet, kündigte die Stadtverwaltung an. Auch die zulässigen Teilnehmerzahlen bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen würden eingeschränkt.

Landesweit hatte es in den vergangenen sieben Tagen 594 Neuinfektionen gegeben. 22 Menschen mit Covid-19 werden derzeit auf Intensivstationen behandelt. Auch diese Zahl steigt seit Tagen an.

Auffällig sei, dass inzwischen besonders die ländlichen Gebiete in Thüringen von der Pandemie betroffen seien, sagte der Chef-Infektiologe des Universitätsklinikums Jena, Mathias Pletz, der die Landesregierung im wissenschaftlichen Corona-Beirat berät. Die Mehrheit der neuen Fälle habe zudem ihren Ursprung im privaten Bereich. „Das besorgt mich.“

Aus Sicht von Pletz sind Familienfeiern derzeit das Hauptproblem. „Da fühlt man sich sicher, da setzt man auch die Maske ab.“ Entsprechend liege hier auch der Schlüssel, um den Anstieg der Infektionen zu bremsen.

In der aktualisierten Corona-Landesverordnung, die am 1. November gelten soll, reagiert die Landesregierung darauf. Danach sind bei privaten Feiern in geschlossenen Räumen nur noch 30 Menschen und im Freien 75 Menschen ohne Anmeldung bei den lokalen Gesundheitsämtern zugelassen.

14.21 Uhr: Sechs Kitas dicht

Wegen bestätigter Corona-Infektionen oder vorsorglicher Quarantäne sind in Thüringen nach Angaben des Bildungsministeriums derzeit sechs Kindergärten geschlossen.

Betroffen ist vor allem das Risikogebiet Landkreis Sömmerda, wie aus einer Übersicht auf der Website des Ministeriums hervorgeht. Auch für einzelne Einrichtungen im Saale-Holzland-Kreis, im Ilm-Kreis und im Kreis Gotha gilt nach dem Corona-Stufenkonzept des Ministeriums Alarmstufe Rot. Für zahlreiche weitere Kindergärten und Schulen gilt die Vorwarnstufe Gelb.

In Thüringen gilt zur Eindämmung der Pandemie an Schulen und in Kindergärten ein Ampelsystem. Stufe Grün bedeutet Regelbetrieb, bei Gelb gelten erste Einschränkungen, zum Beispiel abwechselnder Unterricht in der Schule und zu Hause.

Rot bedeutet in der Regel, dass betroffene Einrichtungen schließen müssen. Die Schulen haben allerdings derzeit ohnehin Herbstferien. In Thüringen hat die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen am Donnerstag mit 152 Fällen den Höchstwert seit Pandemiebeginn erreicht.

11.48 Uhr: 15 neue Infizierte in Erfurt

In Erfurt wurden insgesamt 349 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 15 mehr als am Vortag. Zehn Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Die Zahl der als genesen Geltenden liegt wie gestern bei 244. Drei Personen mit Corona-Infektion sind verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 102 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

10.46 Uhr: So viele Neu-Infektionen wie noch nie

In Thüringen ist die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen deutlich über die Marke von 100 Fällen gesprungen. Sie stieg von Mittwoch zu Donnerstag auf 152 Fälle, wie das Gesundheitsministerium unter Berufung auf Zahlen des Berliner Robert-Koch-Instituts mitteilte. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Zugleich übersprang mit der Stadt Jena eine weitere Kommune die kritische Schwelle von 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Ab dieser Marke sind besondere Schutzmaßnahmen erforderlich. Die Stadt bereitet derzeit eine Allgemeinverfügung vor, die am Freitag in Kraft treten soll. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag in der 108.000 Einwohner zählenden Stadt Jena am Donnerstag bei 37.

Sechs weitere Landkreise und kreisfreie Städte liegen derzeit über der 35-Fälle-Marke - die Kreise Eichsfeld (51), Saale-Holzland (60) und Sömmerda (75) sind sogar Risikogebiete. Landesweit hatte es in den vergangenen sieben Tagen 594 Neuinfektionen gegeben, umgerechnet auf die Sieben-Tage-Inzidenz sind das knapp 28 Fälle je 100.000 Einwohner.

Die Gesamtzahl der seit Beginn der Corona-Pandemie mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierten in Thüringen hat sich auf 5250 erhöht. 201 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus bisher. 4250 Menschen gelten als genesen.

Mittwoch, 21. Oktober

19.55 Uhr: Jena überschreitet kritischen Wert!

Wie die Stadt Jena mitteilt, gab es im Vergleich zum Vortag 13 Neuinfektionen. Damit hat Jena nach eigenen Angaben eine 7-Tage-Inzidenz von 37. Das hat die Stadt dem Land Thüringen mitgeteilt. Nun sollen weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beschlossen werden.

Sobald die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen einen Wert von 35 pro 100.000 Einwohner überschreiten, werden folgende Maßnahmen geprüft, heißt es seitens der Stadt:

  • Feiern in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel
    An privaten Feiern und Treffen dürfen in geschlossenen Räumen nur noch maximal 15 Personen teilnehmen. Bei Feiern unter freiem Himmel dürfen maximal 25 Personen teilnehmen.
  • Es sind vorerst keine Personeneinschränkungen bei öffentlichen Veranstaltungen vorgesehen. Hier soll aber grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Veranstaltung bestehen.

19.44 Uhr: Vier neue Fälle in Weimar

In Weimar gibt es im Vergleich zum Vortag vier neue Fälle. Einer stehe im Zusammenhang mit einem Fall von gestern. Zwei weitere Personen haben sich nach Angaben der Stadt bei einem Besuch in Bayern angesteckt.

18.09 Uhr: 98 Neuinfektionen in Thüringen!

In Thüringen sind innerhalb von 24 Stunden 98 neue Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Damit seien nun seit Beginn der Pandemie insgesamt 5098 Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. In intensivmedizinischer Behandlung befinden sich laut Ministerium derzeit 19 Patienten. 4220 Menschen gelten nach Schätzungen als genesen. Die Zahl der an oder mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen blieb im Vergleich zum Vortag bei 201 konstant.

17.46 Uhr: Saale-Holzland-Kreis verschärft Corona-Regeln

Der Saale-Holzland-Kreis hat angesichts steigender Fallzahlen eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Danach dürfen an privaten und familiären Feiern sowie an nichtöffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nicht mehr als 15 Personen teilnehmen, unter freiem Himmel nicht mehr als 25. Auch die Teilnehmerzahlen von öffentlichen Veranstaltungen werden beschränkt: auf 50 Personen in geschlossenen Räumen, unter freiem Himmel auf maximal 250 Personen.

Außerdem muss jetzt eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr nur in Geschäften, Bussen und Bahnen getragen werden, sondern in allen öffentlichen Gebäuden, auf den Fluren von Gaststätten und Hotels sowie überall da, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Die Verfügung tritt am Freitag in Kraft.

14.30: Corona-Ausbruch in Restaurant in Jena

Am Montag gab die Stadt Jena bekannt, dass sich Personen mit Corona infiziert haben, die sich im Restaurant Poseidon in Jena Winzerla aufhielten. Nun kommt heraus, dass sich das Personal ebenfalls infiziert hat. Wichtiger Appell an alle, die dort nach dem 10. Oktober gegessen haben: Beobachtet eure Gesundheit 14 Tage lang dem Besuch. Bei Symptomen dem Hausarzt Bescheid geben und auf den Restaurant-Besuch hinweisen.

Ihr könnt euch bei Fragen an die Corona-Hotline der Stadt Jena (täglich von 10 bis 14 Uhr) wenden: 03641 - 49 2222 oder eine Mail an gesundheitsamt@jena.de senden.

Die Stadt Jena teilt mit: „Alle Personen, welche sich in dem besagten Zeitraum im Restaurant aufgehalten haben, sollten ihre sozialen Kontakte einschränken. Dies gilt besonders beim Umgang mit älteren Menschen. Auch wenn keine Symptome auftreten, ist die Gefahr einer Infektion gegeben“

13.42 Uhr: Inzidenzwert steigt in Erfurt sprunghaft an

Der 7-Tage-Inzidenz (Neuinfizierte der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner) für Erfurt liegt am Mittwoch bei 20,6. Die Stadt Erfurt teilt mit: „Das Infektionsgeschehen ist punktuell in der Stadt verbreitet und lässt sich nicht auf wenige Orte oder Anlässe zurückführen, die den sprunghaften Anstieg erklären.

13.39 Uhr: Neue Corona-Fälle in Thüringen

In Thüringen sind innerhalb von 24 Stunden 98 neue Infektionen mit dem Corona-Virus nachgewiesen worden. Damit seien nun seit Beginn der Pandemie insgesamt 5098 Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium. In intensivmedizinischer Behandlung befinden sich laut Ministerium derzeit 19 Patienten. 4220 Menschen gelten unterdessen nach Schätzungen als genesen. Die Zahl der an oder mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen blieb im Vergleich zum Vortag bei 201 konstant.

10.38 Uhr: Polizei sucht nach Masken-Muffel

Immer mehr Menschen in Thüringen weigern sich eine Maske wegen Corona zu tragen. Deswegen kontrolliert die Polizei am Mittwoch. Dabei bekommt sie Hilfe von Mitarbeiterin der Deutschen Bahn. Kontrolliert wird schwerpunktmäßig in einem ICE zwischen Erfurt und Leipzig.

Es handelt sich dabei um die erste Schwerpunktkontrolle in Thüringen. Hin und wieder gibt es Menschen, die sich auch nach Aufforderung nicht an das Tragen einer Maske halten. Beim nächsten Halt schaltet sich dann die Bundespolizei ein.

Dienstag, 20. Oktober

17.52 Uhr: Thüringen verschärft Maßnahmen – DIESER Bereich ist betroffen

Thüringen verschärft angesichts kontinuierlich steigender Corona-Neuinfektionen die Infektionsschutzregelungen für Familienfeiern. Ab November sind bei privaten Feiern in geschlossenen Räumen nur noch 30 Menschen ohne Anmeldung bei den lokalen Gesundheitsämtern zugelassen, wie die von Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Dienstag unterzeichnete aktualisierte Corona-Verordnung des Landes vorsieht. Bisher waren es 50. Bei Feiern unter freiem Himmel liegt diese Obergrenze bei 75 Gästen (bisher 100). Bei darüber hinaus gehenden Gästezahlen müssen die Feiern zwei Tage vorher bei den zuständigen Behörden angemeldet werden.

Die aktualisierte Verordnung soll Ende Oktober im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes erscheinen, am 1. November in Kraft treten und bis 30. November gelten. Eine Sperrstundenregelung ist in der Verordnung nicht vorgesehen. Sie soll laut Ministerium aber in das Konzept für Kommunen zur Eindämmung regionaler Corona-Ausbrüche aufgenommen werden. Thüringen hatte am Dienstag die Marke von 5000 Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie überschritten.

13.59 Uhr: SIE sollen den Landesbehörden weiterhelfen

Die Landesregierung will weitere Landesbehörden zur Unterstützung der in der Corona-Pandemie stark beanspruchten kommunalen Gesundheitsämter heranziehen. Das Gesundheitsministerium arbeite derzeit an einem entsprechenden Vorschlag für die Kabinettssitzung in der kommenden Woche, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Bisher habe vor allem das Landesverwaltungsamt Unterstützungsteams in regionale Pandemie-Schwerpunkte geschickt, wenn deren eigenes Personal aus anderen Ämtern nicht ausgereicht habe. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte in der vergangenen Woche den Aufbau einer solchen Personalreserve für die Gesundheitsämter angekündigt.

Laut Gesundheitsministerium gibt es eine solche Reserve innerhalb der kommunalen Verwaltungen bereits. Diese setzten Personal aus anderen Verwaltungsbereichen etwa bei der Ermittlung von Kontaktpersonen Infizierter ein. Reiche das nicht mehr aus, schicke das Landesverwaltungsamt Helfer. In bisherigen regionalen Pandemie-Schwerpunkten halfen außerdem Bundeswehr, Robert Koch-Institut Berlin und Medizinstudenten bei Corona-Tests und der Suche nach Kontaktpersonen.

Unterdessen hat Thüringen die Marke von 5000 mit dem Sars-CoV2-Virus Infizierten seit Pandemiebeginn erreicht. Das geht aus der täglichen Übersicht des Berliner Robert Koch-Instituts hervor. Am Dienstag waren dort 87 neue Fälle gemeldet worden.

11.20 Uhr: Parteitag der Linken in Erfurt gekürzt

Vom 30. Oktober bis zum 1. November sollte der Parteitag der Linken in Erfurt stattfinden. Wegen der Pandemie einigte man sich per Videoschalte auf eine Verkürzung auf einen Tag. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die formale Entscheidung stehe allerdings noch aus. Sie muss aus organisatorischen Gründen bis zum 26. Oktober gefällt werden.

10.40 Uhr: Messe zu Anti-Corona-Maßnahmen in Erfurt – das sagt Bodo Ramelow dazu

In Erfurt findet zu Anfang November eine Messe statt, die sich mit Anti-Corona-Maßnahmen beschäftigt. Dazu hat sich Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der auch Schirmherr der Messe ist, bei seinem TV-Auftritt bei Maybritt Illner geäußert. Er richte sich darauf ein, das wir lernen müssten, mit Corona zu leben und er hoffe, dass ein Impfstoff kommt.

„Wir bereiten derzeit die pro.vention vor, eine Messe, die sich nur mit Themen befasst, wie man Infektionen abwehren kann, im Hotel, an der Türklinke, in der Luft oder mit der Frage: Wie kann ein Gebäude umgestellt werden? Oder ein Krankenwagen, der sich selbst mit UV-Licht desinfiziert“, so der Landesvater. Das seien Themen, wo er eher neugierig sei. Er hoffe auf ingenieurtechnische Antworten.

9.34 Uhr: Stadt in Thüringen mit bundesweit niedrigstem Corona-Wert!

Die Gesamtzahl der deutschen Regionen, die in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Fälle gemeldet haben, verharrt auf dem niedrigen Stand von eins. Dem jüngsten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge (20. Oktober, 0 Uhr) verzeichnet bundesweit nur noch der niedersächsische Landkreis Lüchow-Dannenberg null Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Die thüringische Stadt Weimar, die gestern als einzige deutsche Region eine Sieben-Tage-Inzidenz von Null verzeichnet hatte, weist nun den bundesweit zweitniedrigsten Wert von 1,5 auf.

6.48 Uhr: Coronafall bei der Polizei in Gera

Bei der Polizei Gera ist laut „Thüringischer Landeszeitung“ ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bereits in der vergangenen Woche sei das in der Landespolizeiinspektion bekannt gewesen. Die Infektion sei nicht „auf das Dienstgeschehen“ zurückzuführen. Kontaktpersonen seien derzeit in Quarantäne, auch ein Teil der Führungsgruppe sei betroffen.

Montag, 19. Oktober

19.05 Uhr: Viele neue Corona-Fälle nach Feier in Jenaer Restaurant

Jena meldet neun neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. Darunter sind sechs Fälle, die auf eine Party in einem Restaurant in Jena zurückzuführen sind, heißt es seitens der Stadt. Konkret geht es um das Restaurant Poseidon in Winzerla.

Die Stadt bittet nun alle, die sich nicht korrekt in die Liste eingetragen haben, aber am 10. Oktober zwischen 19 und 23 Uhr zu Gast waren, auf Symptome zu achten.

16.16 Uhr: Thüringen nähert sich den 5000 Fällen

Die Zahl der nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierten Thüringer nähert sich der 5000. Innerhalb der letzten 24 Stunden seien 32 neue Infektionen gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Damit seien nun seit Beginn der Pandemie insgesamt 4913 Fälle registriert worden. Am Wochenende werden nicht alle Neuinfektionen gemeldet.

In intensivmedizinischer Behandlung befinden sich laut Ministerium derzeit 18 Patienten. 4130 Menschen gelten unterdessen nach Schätzungen als genesen. Die Zahl der an oder mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen blieb bei 199.

13.58 Uhr: Digitale Anwendungen gewinnen während der Krise an Anwendern

Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass immer mehr digitale Anwendungen im Alltag der Menschen in Thüringen und Sachsen ankommen. Das gilt auch in Sachen Gesundheit, berichtet die Krankenkasse AOK. Sie verzeichnet einen neuen Rekord an registrierten Nutzern ihrer Online-Filiale. Mehr als 400.000 Menschen nutzen den Service nun im Alltag. „Das ist jeder Achte unserer mehr als 3,4 Millionen Versicherten", sagt Stefan Knupfer, Vorstand der AOK Plus. Allein seit Jahresbeginn ist die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer um 100.000 gewachsen. "Die enorme Nachfrage zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden unsere digitalen Produkte weiter ausbauen", so Stefan Knupfer weiter.

Besonders gefragt ist das Angebot bei Menschen im Alter bis 35 Jahre: Fast die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer (47 Prozent) zählt zu dieser Altersgruppe. Weitere 40 Prozent sind zwischen 36 und 55 Jahre alt, und rund zwölf Prozent sind zwischen 56 und 75 Jahre alt. Außerdem gibt es mehr als 3.500 Registrierte über 75 Jahre.

10.20 Uhr: Schlechte Nachrichten für alle Närrinnen und Narren in Apolda!

In Thüringen gehört er fest in den Veranstaltungsplan, doch für das Jahr 2021 müssen alle Närrinnen und Narren auf ihn verzichten: den Straßenkarneval in Apolda. Zwar hat es ein Hygienekonzept für die Sause gegeben, doch damit waren zahlreiche Probleme verbunden. Mehr Infos gibt's bei der „Thüringern Allgemeinen“ >>>

6.42 Uhr: Gera mit neuem Maßnahmenkatalog

Die Infektionszahlen in Gera steigen. Die Stadt reagiert nun mit neuen Regeln, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Zum einen soll ab Montag an mehr Orten Maske getragen werden. Die Pflicht gilt nun auch in öffentlich zugänglichen Räumen, in denen die 1,5 Meter Mindestabstand nicht eingehalten werden können, etwa in Behörden, in der Gastronomie, in überdachten Einkaufszentren, Taxis, Arztpraxen, Krankenhäusern und überall dort, wo Speisen ausgegeben werden.

Auch die Anzahl der Menschen, die an privaten Veranstaltungen teilnehmen dürfen, wurde begrenzt. Wenn Veranstaltungen wie Hochzeiten in geschlossenen Räumen stattfinden, dürfen bis zu 25 Menschen gemeinsam feiern, unter freiem Himmel bis zu 50. Zudem muss jede Veranstaltung mit mehr als 16 Teilnehmern dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Die Regel gilt nicht für Feiern in der eigenen Wohnung sowiereligiöse oder parteipolitische, amtliche oder betriebliche Veranstaltungen.

(dpa mit Thüringen24)