Corona in Thüringen: Tag der Entscheidung! Ramelow fordert mehr Impfstoff – und weniger Debatten

Nächstes Bund-Länder-Treffen zu Corona-Krise schon am Dienstag

Bund und Länder beraten bereits am Dienstag erneut über die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Grund des vorgezogenen Spitzentreffens sei die nach wie vor zu hohe Zahl der Neuinfektionen.

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Thüringen. Die Corona-Pandemie bestimmt auch in Thüringen weiterhin das öffentliche und das private Leben. Thüringen ist seit Mittwoch Inzidenz-Spitzenreiter und hat Sachsen überholt.

Seit dem 10. Januar gilt eine Ausgangssperre (hier die aktuellen Corona-Maßnahmen in Thüringen).

Alle weiteren Corona-Entwicklungen haben wir in unserem Newsblog für dich zusammengefasst.

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Corona aktuell in Thüringen: Alle Infos hier im Newsblog!

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Dienstag, 19. Januar

6.50 Uhr: Ramelow: Debatte um Privilegien für Geimpfte hilft nicht weiter

In der Debatte um Privilegien für Menschen, die bereits Corona-Impfungen erhalten haben, hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) vor falschen Erwartungen gewarnt.

„Ich finde, die rechtsphilosophische Debatte kann man gerne führen. Wenn sie aber dazu führt, falsche Erwartungshaltungen zu schüren, finde ich es schwierig“, sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld der Bund-Länder-Beratungen zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Debatte helfe derzeit niemandem weiter.

Der Linke-Politiker machte klar, dass es erstmal genügend Impfstoff brauche. „Ich brauche Serum, damit nach denen, die wir jetzt impfen, die Lehrerinnen und Lehrer die ersten sind, die dann geimpft werden, die Polizeibeamten und die Ordnungsamtsmitarbeiter“, sagte Ramelow.

Bund und Länder wollen noch mehr Kontaktgelegenheiten verringern. Akute Sorgen beziehen sich außerdem auf eine neue, wohl deutlich ansteckendere Variante des Coronavirus.

Bereits seit Tagen wird damit gerechnet, dass die Regierungschefs den aktuell noch bis Ende Januar geltenden Lockdown verlängern und möglicherweise verschärfen.

Thüringen hat derzeit bundesweit das größte Infektionsgeschehen. Nach Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag wurden in Thüringen rund 274 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche erfasst. Rund 30 Prozent der Intensivbetten waren mit Covid-19-Patienten belegt.

Ramelow plädierte dafür, Corona-Tests deutlich breiter einzusetzen als bisher. Er wolle bei den Beratungen dafür werben, „dass wir eine allgemeine Testpflicht in den Räumen einführen, wo der Staat verlangt, dass die Menschen anwesend sind - in diesem Fall die Schüler - und wo der Staat der Arbeitgeber ist - in diesem Fall für die Lehrer“, sagte Ramelow. Zudem forderte er, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter regelmäßig testen lassen können.

Montag, 18. Januar

20.37 Uhr: Ramelow bei Bund-Länder-Gesprächen zur Pandemie

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) nimmt morgen an den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie teil. Der 64-Jährige sprach sich im Vorfeld dafür aus, bei den Planungen im Umgang mit der Pandemie die nächsten zwölf Wochen in den Blick zu nehmen.

Dies bedeute aber nicht gleich zwölf Wochen Lockdown, machte Ramelow klar. Bereits seit Tagen wird damit gerechnet, dass die Regierungschefs den aktuell noch bis Ende Januar geltenden Lockdown verlängern und möglicherweise verschärfen.

Bund und Länder wollen noch mehr Kontaktgelegenheiten verringern. Akute Sorgen beziehen sich außerdem auf eine neue, wohl deutlich ansteckendere Variante des Coronavirus.

17.27 Uhr: Längere Regelstudienzeit für alle Studenten in Thüringen?

Das Wissenschaftsministerium hat sich offen dafür gezeigt, die Regelstudienzeit in Thüringen coronabedingt einmalig zu verlängern. Dafür benötige es aber einer gesetzlichen Regelung, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag. Das Thema einer verlängerten Regelstudienzeit werde derzeit unter den Landtagsfraktionen erörtert. Die Entscheidung soll voraussichtlich nächste Woche fallen.

Zuvor hatte die Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS) eine Verlängerung der Regelstudienzeit gefordert. Thüringen sei das einzige Bundesland, in dem es eine längere Regelstudienzeit noch nicht gebe oder noch nicht in Aussicht gestellt wurde, erklärte die KTS. Viele verpflichtende Studienmodule fielen trotz der Umstellung auf Online-Lehre aus. Das fehlende Lehrangebot mache ein Studium in der vorgesehenen Zeit in vielen Fachbereichen unmöglich. Zudem sei das Arbeitspensum der Studenten durch das selbstständige Erarbeiten der Lerninhalte stark gestiegen.

15.15 Uhr: Ramelow: Firmen sollten Mitarbeiter regelmäßig testen lassen

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat regelmäßige Corona-Tests für Mitarbeiter in Unternehmen gefordert. Man müsse dafür sorgen, dass jeder Betrieb in die Lage versetzt werde, seine Mitarbeiter testen lassen zu können, sagte Ramelow am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Bis jetzt reden wir immer nur über Alten- und Pflegeheime (...), in den Krankenhäusern wird es auch gemacht. Meine Vorschläge gehen jetzt in Richtung Wirtschaft und in Richtung Schule und Hochschulen“, sagte Ramelow.

Der Linke-Politiker plädiert dafür, die Abgabebeschränkungen für Antigen-Schnelltests an Unternehmen deutlich zu lockern. Es gebe genügend Tests. „Daran scheitert es derzeit nicht mehr“, sagte Ramelow. Die Regierungschefs der Länder beraten am Dienstag gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie.

Ramelow sagte, bisher sei es für Firmen schwierig, an Tests zu kommen. Dies werde aber möglich, wenn sie mit arbeitsmedizinischen Diensten kooperierten oder sich die Tests von der benachbarten Apotheke organisieren ließen.

13.12 Uhr: Weniger Infektionskrankheiten – was das mit Corona zu tun hat

Im Corona-Jahr 2020 sind in Thüringen deutlich weniger andere Infektionskrankheiten gemeldet worden als noch ein Jahr zuvor. Einen Rückgang der Fallzahlen habe es etwa bei Magen-Darm-Erkrankungen, Grippe und Keuchhusten gegeben, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Montag unter Berufung auf Daten des Robert Koch-Instituts mit.

Wurden 2019 noch knapp 6.000 Norovirus-Infektionen in Thüringen gemeldet, waren es 2020 nur noch rund 1.700. Bei der Influenza sank die Zahl der gemeldeten Fälle in diesem Zeitraum von 15.700 auf 9.400. Keuchhusten trat demnach im vergangenen Jahr (256 Meldungen) etwa dreimal seltener auf als 2019 (863 Meldungen).

Zu dem Rückgang hätten sicher auch die Corona-Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen beigetragen, erklärte der Leiter der TK-Landesvertretung, Guido Dressel.

12.28 Uhr: Polizei rückt zur Wohnung in Erfurt aus

Die Polizei Erfurt rückte am Samstagabend wegen einer Ruhestörung am Roten Berg aus. Vor Ort stellten die Beamten eine skurrile Situation fest.

In der betroffenen Wohnung feierten fünf Personen. Ein 22-Jähriger zeigte sich wenig erfreut über den Besuch der Ordnungshüter. Er schlug einen Freund ins Gesicht, welcher ihn zu beruhigen versuchte und leistete Widerstand gegen die Polizisten. Der Unruhestifter musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Zudem erhielten alle Beteiligten eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

12.10 Uhr: Philologenverband fordert FFP2-Masken für Lehrer

Der Thüringer Philologenverband hat die Landesregierung dazu aufgefordert, Lehrern FFP2-Masken mit hoher Schutzwirkung zur Verfügung zu stellen. „Für die Absicherung des Präsenzunterrichtes in Abschlussklassen ist unter den derzeitigen Bedingungen mehr erforderlich als das regelmäßige Lüften der Räume und freiwillige Testungen für Lehrer und Schüler“, erklärte die Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes, Heike Schimke, am Montag in Erfurt. Der Philologenverband ist eine Gewerkschaft, die die Interessen von Gymnasiallehrern vertritt.

Zudem forderte ihr Verband eine Maskenpflicht im Unterricht für alle Schüler, die in den Schulen unterrichtet werden. Die Infektionszahlen an Schulen sollten Schimke zufolge öffentlich gemacht werden, „um eine reale Abschätzung des Infektionsrisikos an Schulen regional möglich zu machen“.

Seit Montag können Schulen Corona-Tests für Schüler organisieren, die Präsenzunterricht bekommen. Das betrifft vor allem Klassen, die kurz vor dem Schulabschluss stehen. Die Tests sollten ursprünglich Voraussetzung dafür sein, dass die Schüler wieder in die Schulen zurückkehren können. Weil sich das Testsystem aber nicht so schnell ausweiten ließ, wurden im Januar auch ungetestete Schüler wieder in den Schulen unterrichtet.

„Da die Tests freiwillig sind und auch nur eine Momentaufnahme erlauben, ist es den Lehrkräften nicht zu verdenken, wenn sie auch nach dem Anlaufen der Testungen weiterhin ein mulmiges Gefühl haben, in die Schule zu gehen“, erklärte Schimke.

10.36 Uhr: Ramelow hat Stress mit Lehrern

Der Thüringer Lehrerverband attackiert Ministerpräsident Bodo Ramelow. Es geht um eine umstrittene Aussage, die der Linken-Politiker in einem Interview gemacht hat. Mehr zum Streit zwischen den Lehrern und Ramelow erfährst du HIER!

7.20 Uhr: Freiwillige Helfer in Pflegeheimen und Kliniken im Einsatz

In Thüringen unterstützen nach Angaben von Sozialverbänden und Kommunen in mehreren Orten Freiwillige die in der Corona-Pandemie stark belasteten Pflegekräfte. Ehrenamtler haben sich beispielsweise im Ilm-Kreis, im Saale-Holzland-Kreis und in Suhl gemeldet, wie Kreisverwaltungen und Verbände auf Anfrage mitteilten.

Im Einsatz sind sie unter anderem in Seniorenheimen in Suhl und Hummelshain (Saale-Holzland-Kreis) und dem kommunalen Krankenhaus des Ilm-Kreises. Vor Weihnachten hatten Sozialverbände wie die Diakonie und die Liga der Freien Wohlfahrtspflege sowie das Land zur Unterstützung der Einrichtungen aufgerufen.

Besonders gefragt sind Menschen, die selbst einmal in der Pflege beschäftigt waren oder sich mit Hauswirtschaft auskennen.

Sonntag, 17. Januar

14.10 Uhr: Fahndung nach Coronavirus-Mutationen auch in Thüringen

Auch in Thüringen fahnden Wissenschaftler nach Erbgutveränderungen im Coronavirus. Am Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums seien in den vergangenen Wochen bei etwa 40 Abstrichen der komplette genetische Code des Virus bestimmt worden, sagte Institutsleiter Mathias Pletz auf Anfrage. „Die britische Variante haben wir noch nicht gefunden.“ Allerdings könne nicht jeder einzelne Abstrich auf Erbgutveränderungen untersucht werden. „Das ist sehr aufwendig und kostspielig.“

Bei Viren treten stetig zufällige Veränderungen im Erbgut auf, Mutationen genannt. Manche verschaffen dem Erreger Vorteile - etwa, indem sie ihn leichter übertragbar machen. Im Dezember wurde eine Variante des Coronavirus in Großbritannien nachgewiesen, die Analysen zufolge ansteckender sein könnte als die bisher kursierenden.

Pletz zufolge gibt es inzwischen auch PCR-Testverfahren, die gezielt neue Virusvarianten erkennen. In Thüringen sollen diese am Jenaer Uniklinikum ebenfalls zum Einsatz kommen, wie er sagte.

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte derweil im Interview mit der „Thüringer Allgemeine“ (Samstagsausgabe) erklärt, dass es derzeit keine Hinweise auf die zuerst in England festgestellte Mutation in Thüringen gebe. „Ich befürchte nur, wenn ich mir die Lkw-Konvois anschaue, die im Moment unter dem Ärmelkanal durchrauschen, dass es nur eine Frage der Zeit ist“, sagte Ramelow.

11.15 Uhr: Thüringen weiterhin Corona-Brennpunkt - Impfungen gehen voran

Auch am Wochenende sind in Thüringen mehr als 1000 Impfungen gegen das Coronavirus erfasst worden. Die Gesamtzahl stieg von Samstag auf Sonntag nach Angaben des Gesundheitsministeriums um 1209 auf 23 218. Die Impfquote pro 1000 Einwohner lag damit bei 10,9. In Thüringen leben etwa 2,1 Millionen Menschen. Auch am Sonntag blieb der Freistaat dem Robert Koch-Institut zufolge das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland. Rund 274 Neuinfektionen wurden demnach innerhalb der vergangenen sieben Tage je 100 000 Einwohner registriert. Am Samstag lag der Wert bei 268.

Besonders hoch war die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag demnach auch in den Nachbarbundesländern Sachsen (253) und Sachsen-Anhalt (226). Bundesweit betrug sie 136. Von Samstag auf Sonntag wurden in Thüringen 717 Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus erfasst. Die Zahl der mit dem Virus nachweislich infizierten Gestorbenen stieg im Vergleich zum Vortag um 22 auf 1633.

Samstag, 17. Januar

12.26 Uhr: Werner hofft auf Impfstoffe für alle in zweiter Jahreshälfte

Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hält es für möglich, dass etwa ab der Jahresmitte alle Thüringer, die möchten, geimpft werden können. „Wir hoffen sehr, dass spätestens in der zweiten Jahreshälfte so viele Impfstoffe zur Verfügung stehen, dass jeder sich impfen lassen kann“, sagte sie in einem am Samstag von ihrem Ministerium bei Twitter veröffentlichten Video. „Aber es hängt natürlich daran, welche Impfstoffe zugelassen werden und dass genügend Impfstoffe dann auch produziert sind.“

Seit dem Impfbeginn Ende vergangenen Jahres wurde nach Angaben des Ministeriums vom Samstag 22 090 Mal in Thüringen gegen das Coronavirus geimpft. Das seien 2779 Impfungen mehr gewesen als am Freitag.

Thüringen war nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag (Stand: 9.45 Uhr) weiterhin das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner lag demnach bei 268. Die Nachbarbundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt folgten mit rund 256 und 235. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 139. Thüringen hat etwa 2,1 Millionen Einwohner. Inzwischen liegt die Impfquote bei 10,3 pro 1000 Einwohner.

Der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zufolge lagen am Samstag in 30,5 Prozent der 633 belegten Intensivbetten in Thüringen Covid-19-Patienten. Von den 193 intensiv behandelten Covid-19-Patienten mussten 119 beatmet werden. Die Zahl der nachweislich mit dem Virus infizierten Gestorbenen stieg im Vergleich zum Vortag um 55 auf 1611. Im gleichen Zeitraum wurden 899 Neuinfektionen registriert.

Nach wie vor waren die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt (Inzidenzwert rund 503) und das Altenburger Land (rund 450), sowie Hildburghausen (rund 440) am stärksten betroffen. Saalfeld-Rudolstadt war auch deutschlandweit der Landkreis mit der höchsten Inzidenz. Am niedrigsten fiel der wichtige Kennwert am Samstag in der Landeshauptstadt Erfurt mit rund 144 aus.

11.42 Uhr: Hier sieht Bodo Ramelow das höchste Ansteckungspotential

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat vor der Gefahr von Ansteckungen mit dem Coronavirus bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin gewarnt. Während man sich in der reinen Arbeitszeit an die Regeln halte, gebe es in den Pausen ein riesengroßes Gefahrenmoment, sagte Ramelow im Interview mit der „Thüringer Allgemeine“ (Samstagsausgabe).

Auch beim Weg zur Arbeit sieht Ramelow hohes Ansteckungspotenzial. „Und damit sind wir dann im ländlichen Raum, wo wir derzeit das größte Problem haben“, so der Landeschef. Die Fahrten zur Arbeit würden etwa in Bussen organisiert, die im Zweifelsfall auf Ferien-Fahrplan umgestellt seien. „Und auf Ferien-Fahrplan umgestellte Busse führen dazu, dass tatsächlich die Menge der Menschen, die sich auf zu engem Raum begegnen, zu groß wird.“ Selbst wenn man nur kurz die Maske abnehme, treffe einen so die volle Virenlast.

Mit Blick auf die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage je 100 000 Einwohner ist Thüringen mit einem Wert von 268 laut Robert Koch-Institut (Samstag, 9.45 Uhr) das am stärksten von der Pandemie betroffenen Bundesland. Sachsen und Sachsen-Anhalt folgen mit einer Inzidenz von 256 beziehungsweise 235. Bundesweit liegt sie bei 139.

(dpa mit Thüringen24)