Corona in Thüringen: Blumenläden dürfen wieder öffnen ++ Kino-Zahlen sind niederschmetternd

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

Beschreibung anzeigen

Thüringen. Corona grassiert weiter. Thüringen bleibt bundesweit das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz. Seit dem 26. Januar gilt in Thüringen die neue Corona-Verordnung. Die verschärften Regeln kannst du HIER nachlesen.

Alle weiteren Corona-Entwicklungen haben wir in unserem Newsblog für dich zusammengefasst.

--------------------

Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

--------------------

Die aktuellen Fallzahlen hast du mit unser Corona-Karte immer im Blick:

Corona aktuell in Thüringen: Alle Infos hier im Newsblog!

Damit du immer den Überblick behältst über die aktuelle Corona-Entwicklung, erfährst du hier die wichtigsten Infos im Newsblog.

+++ Hier den Newsblog aktualisieren und die aktuellsten Meldungen erhalten +++

Dienstag, 16. Februar

13.26 Uhr: Heftiger Einbruch bei Kinobesucherzahlen

Die Corona-Krise mit der Schließung der Kinos hat die Branche auch in Thüringen hart getroffen. Im vergangenen Jahr wurden 738.395 Kinotickets im Freistaat verkauft - ein Jahr zuvor waren es dagegen rund 2,35 Millionen Tickets gewesen.

Das entspreche einem Rückgang um 68,6 Prozent, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin hervorgeht. Auch der Umsatz der Kinos in Thüringen ging demnach dramatisch zurück: von rund 19,9 Millionen Euro im Jahr 2019 auf etwa sechs Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Auch bundesweit war 2020 ein Kassengift für Kinos: Mit rund 38,1 Millionen Tickets waren etwa 80,5 Millionen weniger Eintrittskarten als im Vorjahr verkauft worden.

13.08 Uhr: Floristen können Anfang März wieder öffnen

Floristen, Gärtnereien und Baumschulen sollen trotz Verlängerung des Lockdowns in Thüringen wieder öffnen können. Vorgesehen sei dafür der 1. März, sagte Gesundheitsministerin Heike Werker (Linke).

Der Neustart dieses Bereichs solle in die neue Corona-Verordnung des Landes aufgenommen werden, die Ende der Woche in Kraft trete. Im ersten Entwurf waren nur die Öffnung von Fahrschulen in den nächsten Tagen und von Friseurbetrieben am 1. März vorgesehen.

Werner begründete die Entscheidung, dass Gärtnereien und Floristen Anfang März wieder an den Start gehen können mit dem Saisonbeginn. Viele Frühjahrsblüher, die in den Gärtnereien herangezogen worden seien, würden sonst verderben.

6.38 Uhr: Entscheidungen zu neuer Thüringer Corona-Verordnung

Der Entwurf der neuen Thüringer Corona-Verordnung verlängert den Lockdown bis 7. März, sieht aber einige Lockerungen vor. Er soll am heute Mittag im Kabinett beraten werden.

Auch die Landtagsausschüsse für Gesundheit und Bildung, die am Nachmittag tagen, haben noch ein Wort mitzureden. Die CDU-Fraktion, auf deren Unterstützung die rot-rot-grüne Minderheitsregierung im Landtag angewiesen ist, hat unter anderem bei den Kontaktregeln bei der Kinderbetreuung und bei Beerdigungen Korrekturen gefordert.

Nach der Verordnung sollen Kitas und Grundschulen am 22. Februar wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen, Schüler ab der
5. Klasse Anfang März folgen und die nächtliche Ausgangssperre abgeschafft werden. Neben den Friseuren, die am 1. März bundesweit öffnen können, sollen in Thüringen eine Woche zuvor bereits Fahrschulen wieder mit dem Unterricht beginnen können. Die neue Verordnung soll vom 20. Februar an gelten.

Montag, 15. Februar

17.27 Uhr: Kitas und Grundschulen sollen landesweit wieder öffnen

Eltern von jüngeren Kindern können etwas aufatmen: Ab Montag sollen Kindergärten und Grundschulen in Thüringen wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb übergehen. Dabei gelten dann strenge Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Das geht aus dem Entwurf für die Thüringer Corona-Regeln hervor, die ab dem 20. Februar gelten sollen.

In der sogenannten Stufe „Gelb“ kann der Regelbetrieb dann abhängig von der Infektionslage vor Ort für Einrichtungen unterschiedlich aussehen. So können etwa – wie auch schon in früheren Pandemiephasen – je nach Lage Lehrer und Schüler, die etwa wegen einer Vorerkrankung zur Risikogruppe zählen, vom Präsenzunterricht befreit werden. Auch kann das Bildungsministerium unter Umständen Einschränkungen beim Umfang der Betreuung und des Unterrichts anordnen.

Die Sekundarstufen ab der fünften Klasse bleiben bis zum 28. Februar geschlossen. Dort soll der Unterricht weiter über das Lernen zuhause abgedeckt werden. Ab dem 1. März gilt allerdings für Schüler der fünften und sechsten Klassen wieder Präsenzunterricht. Auch Schüler ab der Klassenstufe sieben sollen dann Anfang März wieder in die Schulen zum Unterricht kommen, sobald im Gebiet des Schulträgers in den vorangegangenen sieben Tagen weniger als 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern registriert worden sind. Allerdings gilt auch hier die Stufe „Gelb“. Schulleiter sollen dann selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie treffen und etwa Wechselunterricht einführen.

14.41 Uhr: CDU will Corona-Lockerungen über Ostern nicht ausschließen

CDU-Landtagsfraktionschef Mario Voigt kann sich Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Gastronomie und Tourismus zu Ostern vorstellen. „Wenn die Zahlen stimmen, müssen gastronomische und touristische Lockerungen zu Ostern auch nicht abgesagt werden“, erklärte Voigt am Montag in einer Mitteilung. „Die Fortschritte beim Absenken der Inzidenzwerte sind ermutigend und sollten schon bald für mehr Freiheit und Normalität sorgen.“ Die Menschen brauchten Hoffnung und Zuversicht, dafür stehe für viele das Osterfest.

Der CDU-Ministerpräsident von Sachsen, Michael Kretschmer, hatte am Wochenende eine Debatte um Lockerungen und Reisen zu Ostern angestoßen. Kretschmer hatte gesagt, Osterurlaub in Deutschland könne es in diesem Jahr nicht geben. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hingegen hält Inlands-Osterurlaub trotz der Corona-Pandemie für möglich, wie er am Montag sagte.

13.30 Uhr: Wieder Corona-Impfstoff in Thüringen eingetroffen

Rund 28.000 Dosen Corona-Impfstoff sind seit Sonntag in Thüringen eingetroffen. Es handele sich dabei um 23.400 Dosen der Hersteller Biontech/Pfizer sowie 4800 von Moderna, geht aus Angaben der Thüringer Staatskanzlei von Montag hervor. Am vergangenen Freitag war die Vergabe von Impfterminen wieder aufgenommen worden. Das hatte zu einem Ansturm auf die Internetportal sowie die zentrale Rufnummer geführt.

Seit Beginn der Impfkampagne haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums fast 82.000 Menschen zumindest eine Corona-Erstimpfung erhalten. Das entspricht 3,8 Prozent der Bevölkerung. Erfasst sind in diesen Zahlen Impfungen in Pflegeheimen, Impfstellen und in Krankenhäusern. In Thüringen gibt es 29 Impfstellen.

11.26 Uhr: Inzidenz wieder knapp über 100

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ist in Thüringen zu Wochenbeginn wieder über die Marke 100 gestiegen.

Der Wert lag nach Angaben der Staatskanzlei heute bei 101,7. Thüringen weise damit weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer auf.

Am Wochenende war die Zahl erstmals seit vielen Wochen in Thüringen unter 100 gesunken. Allerdings können die Werte am Wochenende und am Montag davon beeinflusst sein, dass da nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen melden.

Laut Staatskanzlei gab es in den letzten 24 Stunden 195 Neuinfektionen; zwölf Menschen starben mit oder an dem Coronavirus. In den vergangenen sieben Tagen wurden im Freistaat 2.169 Neuinfektionen registriert. Insgesamt wurden bisher 105 Infektionen mit Virusmutationen festgestellt.

Die niedrigsten Werte bei den Neuinfektionen weisen derzeit die Kreise Nordhausen, Sonneberg und der Ilm-Kreis sowie die Stadt Eisenach auf. Sie liegen unter der Marke von 50 bei der Sieben-Tage-Inzidenz.

Sonntag, 14. Februar

14.13 Uhr: Bodo Ramelow – „Sehe Licht am Ende des Tunnels“

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat die Thüringer angesichts sinkender Infektionswerte aufgerufen, durchzuhalten. „Ich sehe Licht am Ende des Tunnels“, sagte er am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Er erwarte, dass die Infektionszahlen im Land weiter zurückgehen und gleichzeitig die Zahl der geimpften Menschen steigt. Er sei froh, dass am Wochenende erstmals seit vielen Wochen die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen unter 100 gesunken sei.

„Es ist aber noch zu früh, Entwarnung zu geben“, sagte der Regierungschef. Ein großer Risikofaktor blieben die Virusmutationen. Ziel sei nun, bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Richtung 50 zu kommen. Nach Angaben von Ramelow wird sich das Kabinett an diesem Dienstag mit dem Entwurf der neuen Corona-Verordnung beschäftigen.

11.51 Uhr: Aktuelle Corona-Lage in Thüringen

Thüringen meldeti m Vergleich zum Vortag 290 weitere Corona-Fälle. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz mit 98 erneut unter der 100er-Marke. Und es gibt noch eine weitere gute Nachricht: Kein Landkreis liegt mehr über der 200er-Grenze. Die höchste Inzidenz gibt es aktuell mit einem Wert von 166,1 in Hildburghausen.

8.28 Uhr: Lehrerverband: Wichtigeres als Schulnoten

Der Chef des Thüringer Lehrerverbandes, Rolf Busch, hat zur Gelassenheit im Umgang mit fehlenden Noten auf den Halbjahreszeugnissen wegen der Corona-Pandemie geraten. „Es wird mit Sicherheit Leerstellen geben. Aber ich appelliere, damit gelassen umzugehen“, sagt Busch. Es gebe angesichts der Pandemie und der Situation an den Schulen Wichtigeres als Noten. Thüringens Schüler werden seit Wochen größtenteils zu Hause unterrichtet – etwa mit Hilfe von Arbeitsblättern, der Schulcloud und Videokonferenzen.

Zwar ist es laut Bildungsministerium grundsätzlich möglich, auch im Distanzunterricht Noten zu geben. Benotete schriftliche Leistungskontrollen und größere Klassenarbeiten sind allerdings nicht erlaubt. Dadurch kann es sein, dass Schüler teils nicht genügend Zensuren haben, um auch auf dem Zeugnis eine Note zu bekommen. In Thüringen soll es am 19. Februar Halbjahreszeugnisse geben.

7.58 Uhr: Ramelow mahnt: „Wir sind noch nicht durch“

Thüringen hat einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen die Corona-Pandemie erreicht. Erstmals seit Wochen liegt der Freistaat wieder unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100. Die ersten drei Landkreise in Thüringen liegen außerdem unter 50. „Es geht in die richtige Richtung“, schreibt Ramelow bei Facebook. Gleichzeitig mahnt er aber auch, dass es noch nicht geschafft ist.

Samstag, 13. Februar

12.41 Uhr: Corona-Verordnungsentwurf durchgesickert

Der Entwurf der neuen Thüringer Corona-Verordnung verlängert den Lockdown, sieht aber einige Lockerungen vor. Dazu gehören das Ende der nächtlichen Ausgangsbeschränkung sowie ein schrittweiser Start in den eingeschränkten Regelbetrieb an Schulen. Neben den Friseuren, die am 1. März bundesweit öffnen können, sollen in Thüringen eine Woche zuvor bereits Fahrschulen wieder mit dem Unterricht beginnen können. Das geht aus dem Entwurf der Landesregierung hervor, der der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien in Thüringen vorliegt.

Er wird derzeit zwischen den verschiedenen Ministerien abgestimmt und könnte sich damit in den kommenden Tagen noch verändern.

Wie bereits von Bildungsminister Helmut Holter (Linke) angekündigt, sollen Schulen schrittweise vom 22. Februar an wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Zuerst würden danach Kitas und Grundschulen starten. Die Sekundarstufe soll nach dem Verordnungsentwurf voraussichtlich bis Ende Februar geschlossen bleiben. Bei Betreuungsgemeinschaften für Kinder von zwei Haushalten ist vorgesehen, die Altersbeschränkung der Kinder von sechs auf zwölf Jahre anzuheben.

Veränderungen sieht die Verordnung auch beim Rhythmus der vorgeschriebenen Corona-Tests von Besuchern und Personal von Pflegeheimen vor.

10.01 Uhr: Gute Nachrichten für Thüringen!

Erstmals liegt Thüringen bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen wieder unter dem Wert von 100. Er beträgt jetzt 98,8, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag hervorgeht. Damit erreichten alle Bundesländer in Deutschland den zweistelligen Bereich bei diesem Wert – Thüringen als letztes Land. Die deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz sank demnach auf 60,1.

8.07 Uhr: Ende der Ausgangsbeschränkungen in Sicht?

Ist in Thüringen ein Ende der Ausgangsbeschränkungen in Sicht? Weimar hat die Regel bereits am Freitag gekippt. Thüringen könnte nachziehen. Das berichtet die „Thüringer Allgemeine“ und beruft sich auf einen ersten Entwurf der neuen Corona-Verordnung. Die müsse allerdings erst noch von den Gremien beraten werden, Änderungen seien also jederzeit noch möglich.

Der Entwurf sehe vor, die landesweit geltende Ausgangsbeschränkung von 22-5 Uhr aufzuheben.

Freitag, 12. Februar

15.22 Uhr: Knapp die Hälfte der Kindergartenkinder in Notbetreuung

Knapp die Hälfte der Thüringer Kita-Kinder geht derzeit in die Notbetreuung der Kindertagesstätten. Zum Stichtag Donnerstag waren dies 41.889 Kinder und damit rund 44,35 Prozent aller Kita-Kinder, wie das Thüringer Bildungsministerium am Freitag mitteilte. In der vergangenen Erhebung hatte der Anteil noch bei rund 41 Prozent gelegen.

Auch die Zahl der Schulkinder der ersten bis sechsten Klasse in Notbetreuung ging nach oben. Zum Stichtag wurden 14.691 Schüler bis zur Klassenstufe 6 notbetreut. Das entspricht einem Anteil von 12,47 Prozent an der Gesamtzahl der entsprechenden Schuljahrgänge. Damit lagen die Zahlen laut Bildungsministerium etwas über dem Niveau von vor den Ferien (11,91 Prozent, Stichtag: 14. Januar).

14.41 Uhr: Stadt Weimar hebt nächtliche Ausgangssperre auf

Angesichts rückläufiger Corona-Neuinfektionen hat die Stadt Weimar am Freitag die seit Mitte Dezember geltende nächtliche Ausgangssperre mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - liege inzwischen deutlich unter der Marke von 100, begründete Oberbürgermeister Peter Kleine (parteilos) den Schritt in einer Mitteilung.

„Damit ist aus meiner Sicht die notwendige Sicherheit gegeben, die Ausgangssperre aufzuheben“, hieß es darin. Laut Thüringer Gesundheitsministerium lag der Inzidenzwert in der rund 65.000 Einwohner zählenden Stadt am Freitag bei rund 52.

Nach den Thüringer Corona-Bestimmungen können die Kommunen von der Landesverordnung abweichende Regelungen erlassen, wenn in einer kreisfreien Stadt der Inzidenzwert von 200 in fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Dies sei in Weimar seit 23. Januar der Fall, hieß es von der Stadt. „Es gibt keinen Grund, die Beschränkung weiter aufrechtzuerhalten. Da, wo es vertretbar ist, wollen und werden wir das Leben in unserer Stadt normalisieren“, so Kleine. Seit dem 16. Dezember 2020 hatte in Weimar eine nächtliche Ausgangssperre von 22.00 bis 5.00 Uhr gegolten.

11.42 Uhr: Ansturm auf Impftermine geht weiter

Die Wiederaufnahme der Terminvergabe für Corona-Impfungen von Menschen über 80 Jahre hat am Freitag in Thüringen zu einem Ansturm auf das Vergabe-Internetportal und die entsprechende Hotline geführt. Bereits am Vormittag seien die entsprechend der Impfstoffvorräte verfügbaren Termine weitgehend vergeben gewesen, sagte der Impfkoordinator bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Thüringen, Jörg Mertz. Als Grund nannte er die begrenzten Vorräte an dem für diese Altersgruppe geeigneten Impfstoff. „Alles, was bis Ende März geliefert wird, ist bereits für Impfungen reserviert.“

Über 80-Jährige werden mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft. Hier war wegen ausgefallener oder reduzierter Lieferungen in Thüringen seit Ende Januar keine Terminvergabe möglich gewesen.

6.22 Uhr: Wenige Videokonferenzen im Gerichtssaal

Der seit Jahren mögliche Einsatz von Videokonferenzen bei Zivilprozessen an Thüringens Gerichten ist auch in der Corona-Krise wenig genutzt worden. „Mangels entsprechender Technik werden zur Zeit kaum Zivilverhandlungen virtuell geführt“, sagte der Landesvorsitzende des Thüringer Richterbunds, Holger Pröbstel, auf Anfrage. „Wünschenswert wäre es natürlich.“

Gesetzlich möglich sind Videoverhandlungen bei Zivilprozessen schon seit Jahren. Gerade die Corona-Krise hat etwa in Bayern dem Einsatz der Technik einen Schub gegeben – weil die Gerichte sonst derzeit kaum noch eine Chance haben, die Prozessflut zu bewältigen.

(dpa mit Thüringen24)