Thüringen: Susi (†35) ist endlich zu Hause – Freundin: „Es ist eine traurige Freude“

Thüringen: Nach ihrem plötzlichen Tod ist Susi wieder bei ihrer Familie. Es ist eine „traurige Freude“. (Symbolbild)
Thüringen: Nach ihrem plötzlichen Tod ist Susi wieder bei ihrer Familie. Es ist eine „traurige Freude“. (Symbolbild)
Foto: dpa

Thüringen. Am 8. März reiste Susi (†35) aus Pößneck (Thüringen) zu einer Freundin auf die Philippinen. Doch völlig unerwartet verstarb die 35-Jährige während ihrer Reise am 6. Mai.

Es kam zu einem wochenlangen Kampf, um den Leichnam von Susi wieder in ihre Heimat nach Deutschland bringen zu können. Jetzt ist sie endlich zu Hause. Susis langjährige Freundin Claudia W.K. erzählt: „Es ist eine traurige Freude.“

Thüringen: Susi (†35) zurück in ihrer Heimat

Anstrengende Wochen liegen hinter Susis Familie, der Freundin auf den Philippinen und Claudia W.K. Etwa sechs Wochen lang versuchten sie, den Leichnam der verstorbenen Susi von der mehr als 10.000 Kilometer entfernten Insel Bohol nach Pößneck (Thüringen) zurückzuführen, bis das nun endlich gelang. Darüber berichtet die Ostthüringer Zeitung.

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Die Rückführung gestaltete sich schließlich schwieriger als gedacht. Weil Susi nicht direkt zurückgebracht werden konnte, musste ihr Leichnam entsprechend aufbewahrt und gekühlt werden. Das soll schon 10.000 Euro gekostet haben. Und allein die Rückführung von Susis Koffer habe 2000 Euro gekostet. Dazu kommen unter anderem noch Krankenhauskosten.

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Susis Familie ist seelisch, körperlich und finanziell am Ende. Um all die Kosten bezahlen zu können, bittet Susis Familie um Spenden über eine Spendenseite.

„Es ist eine traurige Freude“

Dass der Leichnam der 35-Jährigen jetzt endlich wieder in Deutschland ist, hat die Familie auch Susis Freundin auf den Philippinen zu verdanken. Sie habe das geschafft, was weder dem Auswärtigen Amt, Bundesminister Heiko Maas (SPD), noch einer anderen deutschen oder ausländischen Behörde gelang: „Über verschiedenste Kontakte ebnete sie sich selbst den Weg bis zum Gouverneur, mit dem sie persönlich sprach“, sagt Claudia Wegener-Kramer. Daraufhin sei Susis Leichnam bereits am Folgetag nach Manila geflogen worden.

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Vergangenen Freitag kam Susis Leiche daraufhin endlich in Pößneck an. „Es ist eine traurige Freude, Erleichterung, Trauer, aber wir haben auch alle Angst vor dem Moment“, hatte Claudia W.K. die Bemühungen beschrieben. Jetzt können Susis Hinterbliebenen und Freunde Abschied von ihr nehmen. Weitere Details liest du bei der Ostthüringer Zeitung. (nk)