Riverboat: Birgit Schrowange schießt gegen öffentlich-rechtliche Sender – „da hab ich schon anderes gehört!“

Riverboat-Moderatorin Kim Fisher sprach am Freitag mit Birgit Schrowange über das Aus der Moderatorin bei RTL.
Riverboat-Moderatorin Kim Fisher sprach am Freitag mit Birgit Schrowange über das Aus der Moderatorin bei RTL.
Foto: STAR MEDIA

„Die macht immer, was sie will“, meint Moderatorin Kim Fisher (51) in der „Riverboat“-Sendung vom Freitagabend über einen Talk-Gast.

Die Rede ist von Birgit Schrowange (62), die ihren Moderations-Job bei RTL freiwillig an den Nagel gehängt hat. Die Riverboat-Moderatorin wundert sich: Musste Schrowange diesen Schritt wegen ihres Alters gehen?

„Riverboat“: Brigit Schrowange schießt gegen öffentlich-rechtliche Sender

Schließlich habe sie ihre Karriere freiwillig beendet, sagt Fisher. Nicht gerade das übliche Vorgehen, wenn man auf der Erfolgswelle surft wie Birgit Schrowange zu dem Zeitpunkt.

Doch die Entscheidung zum Karriere-Ende findet Fisher nachvollziehbar: „Was für ein Freiheitsgefühl, das selber zu entscheiden, oder?“

Birgit stimmt zu. Man müsse gehen, wenn es am schönsten sei. Einiges habe sich bei ihr geändert. Sie habe zwar noch immer gern die RTL-Sendungen moderiert, aber so ganz richtig passte das alles für sie nicht mehr zusammen.

Fisher hakt bei Birgit Schrowange nach

Diese Begründung glaubt Fisher nicht so richtig. „Aber es hat keiner im Hintergrund mal gefragt, wie lange Sie das noch machen wollen?“

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Diese Gäste gingen am Freitag mit dem Riverboat auf Fahrt:

  • Moderatorin und Autorin Birgit Schrowange
  • Sportkommentator Marcel Reif
  • Sänger Max Giesinger
  • Comedian Ingo Appelt
  • Marmeladenmacherin Ines Seydel-Adam
  • Schauspieler und Kabarettist Thorsten Wolf
  • Antiquitäten-Experte Wolfgang Pauritsch
  • Moderatorin Andrea Horn

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Schrowange schüttelt empört den Kopf. „Ulrike von der Groeben war noch ein Jahr älter als ich. Meine Kolleginnen, Katja Burkhard, Frauke Ludowig, einige – die sind alle seit vielen Jahren da und es hat noch niemand gehört: 'Du bist zu alt'. RTL hält einfach an seinen Gesichtern fest.“

Talk-Gast prangert Alterspolitik der öffentlich-rechtlichen Sender an

Laut Schrowange sei der Umgang mit Kolleginnen im deutschen Fernsehen allerdings nicht gerade üblich! Denn: „Im Gegenteil zu, wie ich höre… das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist da ein wenig anders unterwegs.“

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Kim Fisher verzieht schockiert das Gesicht. Steht der Arbeitsplatz der 51-Jährigen etwa auf der Kippe? „Kannst du dich erinnern, Jörg? Vor Jahren hast du mal zu mir gesagt: ‚Wenn du 40 bist, dann kommt die unsichtbare Hand'“, will sie von ihrem Co-Moderator wissen.

Bislang scheint diese „unsichtbare Hand“ Kim Fisher verschont zu haben. Auch mit 51 moderiert sie weiterhin das „Riverboat“ – und ihrer Reaktion nach zu urteilen scheint das noch lange so weiterzugehen. (vh)