Thüringen: Polizei löst Gartenparty auf – wer dort zusammen saß, ist richtig übel

In Thüringen beendete die Polizei am Samstagabend eine Gartenparty von Mitgliedern der rechten Szene. (Symbolbild)
In Thüringen beendete die Polizei am Samstagabend eine Gartenparty von Mitgliedern der rechten Szene. (Symbolbild)
Foto: imago images / Christian Schroedter

Apolda. Die Polizei hat ein rechtes Treffen in Thüringen aufgelöst, das gegen die Corona-Auflagen verstieß. Dafür gibt es Lob auch vom Innenminister.

Die Polizei in Thüringen hat am Samstagabend ein Treffen der rechten Szene im Apoldaer Ortsteil Oberroßla aufgelöst. In einem weitläufigen Garten hatten sich mehr als 80 teils polizeibekannte Menschen versammelt, wie die Landeseinsatzzentrale mitteilte. Die Veranstaltung war nicht angemeldet.

Thüringen: Polizei beendet Nazi-Treff

Laut Thüringer Corona-Verordnung müssen größere Feiern und nicht-öffentliche Veranstaltungen 48 Stunden vor Beginn den Behörden angezeigt werden.

Auch seien von den Teilnehmern Bestimmungen zum Infektionsschutz missachtet worden, hieß es. Bei der Feststellung der Identitäten sei es außerdem vereinzelt zu Straftaten gegen die Polizisten gekommen. Worum es dabei ging, wurde nicht mitgeteilt.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Thüringen: Irrer Vorschlag von Minister Tiefensee – SO will er die Wirtschaft nach Corona wieder ankurbeln

Thüringen: Mann sieht plötzlich DIESE Tiere am Straßenrand – und kann es kaum fassen

Karstadt Kaufhof: Kehrtwende! Diese Filiale in Thüringen macht doch nicht dicht

„Tierärztin Dr. Mertens“ im Erfurter Zoo: Überraschende Nachricht verändert alles!

-------------------------------------

Lob vom Innenminister

Das Einschreiten der Polizei wurde über Parteigrenzen hinweg gelobt. „In Thüringen ist es für die Nazis deutlich ungemütlicher geworden“, schrieb Innenminister Georg Maier (SPD) am Sonntag auf Twitter. „Die Party war beendet, bevor es richtig losging. #NazisRaus“.

CDU-Generalsekretär Raymond Walk kommentierte das Handeln der Polizei ebenfalls auf Twitter: „Richtig so! Keinen Freiraum für Feinde der Demokratie; nicht in Apolda, nicht in Thüringen und anderswo!“ (dpa)