„In aller Freundschaft“-Star Isabel Varell schockt mit Enthüllung – „Dadurch hat sich vieles geändert“

Isabel Varrell (In aller Freundschaft) erzählt von einem schockierenden Erlebnis. (Archivbild)
Isabel Varrell (In aller Freundschaft) erzählt von einem schockierenden Erlebnis. (Archivbild)
Foto: imago images / STAR-MEDIA

Düsseldorf/Leipzig. Isabel Varrell – die Schauspielerin ist ein Multi-Talent: Sie spielt unter anderem bei „In aller Freundschaft“, ist Sängerin, Buchautorin und Moderatorin.

Kein Job scheint ihr nicht zu gelingen. Und doch hat es auch für sie dunkle Momente in der Karriere gegeben, in denen die „In aller Freundschaft“-Schauspielerin zweifelte.

In aller Freundschaft“-Schauspielerin Isabel Varrell mit schockierendem Erlebnis

Besonders im Gedächtnis ist Isabel Varrell eine Begegnung mit einem Produzenten geblieben, die sie nachhaltig geprägt hat, sagt sie gegenüber dem „Express“.

Der Produzent habe sie sexuell belästigt und unsittlich berührt.

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Es seien andere Menschen dabei gewesen, er habe es trotzdem getan. Das sei noch zu einer Zeit gewesen, als Frauen oft von mächtigen Männern unterdrückt wurden. Sie sei nicht an die Öffentlichkeit damit gegangen, weil sie Angst hatte, dass ihr Image Schaden davon trage

Einen Anwalt habe sie dennoch beauftragt, der Produzent habe am Ende 5.000 Euro an ein Frauenhaus zahlen müssen.

Sie hat aus Angst nichts der Öffentlichkeit gesagt

„Zum Glück gibt es diese mutigen Frauen, die die MeToo-Welle ausgelöst haben. Dadurch hat sich vieles geändert. Der Mann produziert immer noch, ich habe ihn aber glücklicherweise nie mehr getroffen“, sagt Isabel Varrell gegenüber dem „Express“.

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Das ist Isabel Varrell

  • geboren 1961 in Kempen
  • wurde nach Mittlerer Reife vom Luisen-Gymnasium in Düsseldorf verwiesen
  • 1981 erste Single „Ich kämpf um dich“
  • lebt in Köln
  • verheiratet mit TV-Produzent Pit Weyrich

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Playboy-Fotos bereut sie sehr

Dass sie sich als junge Frau nackt für den Playboy ausgezogen habe, bereue sie heutzutage ebenso sehr. Sie habe eigentlich als Sängerin wahrgenommen werden – stattdessen sei sie oben ohne in den Zeitungen gelandet. „Ich habe mich sehr lange geschämt, dass ich mich zu Playboy-Fotos habe überreden lassen“, sagt sie heute.

Ansonsten ist die „In aller Freundschaft“-Schauspielerin allerdings dankbar über den Verlauf ihres Lebens. Und selbst der Corona-Krise kann sie etwas Positives abgewinnen: Sie schreibt an ihrem zweiten Buch, für das sie nun Zeit gefunden hat. (fb)