Thüringen: Elektriker will Glühbirne wechseln – plötzlich wird er attackiert

In Trusetal in Thüringen ist ein Elektriker attackiert worden. (Symbolbild)
In Trusetal in Thüringen ist ein Elektriker attackiert worden. (Symbolbild)
Foto: imago images / PEMAX

Trusetal. Ein Elektriker wollte in Trusetal in Thüringen die Glühlampe einer Straßenlaterne wechseln, als er plötzlich attackiert wurde.

Bei den Arbeiten war er offenbar einem Hornissennest zu nahe gekommen. Die Bewohner fühlten sich bedroht – und stachen zu.

Thüringen: Elektriker von Hornissen angegriffen

In Trusetal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist ein Elektriker beim Wechseln der Glühlampe einer Straßenlaterne von Hornissen angegriffen worden.

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Der 55-Jährige stand laut Polizei auf einem Hubwagen, als er auf das Wespennest stieß. Dessen schwarz-gelbe Bewohner fühlten sich demzufolge durch den Eindringling am Freitagvormittag bedroht und stachen mehrfach zu.

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Hornissen:

  • größte in Mitteleuropa lebende Faltenwespe
  • werden etwa 18 bis 35 Millimeter groß
  • stechen in der Regel nur zur Selbstverteidigung, wenn sie sich oder ihr Nest bedroht fühlen
  • ein Stich ist für den Menschen an sich nicht gefährlicher als der einer Biene oder Wespe
  • gelten in Deutschland als besonders geschützte Art

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Wespen streng geschützt

Der Elektriker musste anschließend von einem Arzt behandelt werden. Hornissen sind streng geschützt. Die Wespenart darf nicht gefangen oder getötet werden. Auch ihre Nester dürfen nicht bekämpft und nur mit Ausnahmegenehmigungen entfernt werden. (dpa)