Thüringen: Experten schlagen Alarm – sie machen sich große Sorgen um diese Tiere

Experten schlagen Alarm, weil dieses Tier vom Aussterben bedroht ist. (Symbolbild)
Experten schlagen Alarm, weil dieses Tier vom Aussterben bedroht ist. (Symbolbild)
Foto: imago images / dpa / Montage: Thüringen24

Experten in Thüringen schlagen Alarm!

Thüringen will dem vom Aussterben bedrohten Grauen Langohr auf die Sprünge helfen. Die Bestände dieser Fledermausart seien seit etwa 20 Jahren stark rückläufig, erklärte der Sprecher des Umweltministeriums Tom Wetzling.

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Thüringen: Fledermausart vom Aussterben bedroht - Experten schlagen Alarm

Derzeit seien nur noch drei Fortpflanzungsquartiere bekannt. Damit gelte das Graue Langohr ebenso wie zwei weitere Fledermausarten hierzulande als vom Aussterben bedroht; neun weitere werden in der neuen Roten Liste als stark gefährdet eingestuft. Ziel sei, den Bestand zu sichern und den Lebensraum der Tiere zu verbessern, erläuterte Wetzling. Dazu sei ein Hilfsprogramm zum Artenmonitoring des Grauen Langohrs gestartet.

20 Fledermäuse sind im Freistaat heimisch

In Thüringen gibt es 20 Fledermausarten wie das Große Mausohr, die Mopsfledermaus und die Kleine Hufeisennase. Einige von ihnen sind allerdings nur noch äußerst selten anzutreffen.

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So sind laut Umweltministerium drei Arten - Nymphenfledermaus, Abendsegler und Graues Langohr - vom Aussterben bedroht, neun weitere Arten gelten als stark gefährdet. Probleme bereitet den nachtaktiven Flugsäugern Experten zufolge etwa das Insektensterben, wodurch sie weniger Nahrung finden. Auch seien in den vergangenen Jahrzehnten durch die Sanierung von Gebäuden viele Quartiere für Fledermäuse verloren gegangen. (dpa)