Thüringen: Ilm-Kreis ist Umsatz-Spitzenreiter – DIESE Regionen traf es hingegen hart

In Thüringen haben einige Regionen besonders starke Umsatz-Einbußen gehabt. (Symbolbild)
In Thüringen haben einige Regionen besonders starke Umsatz-Einbußen gehabt. (Symbolbild)
Foto: imago images / BildFunkMV

Der Ilm-Kreis mit dem Industriegebiet „Erfurter Kreuz“ bleibt Umsatz-Spitzenreiter in Thüringen.

Die Unternehmen in dieser Region erwirtschafteten von Januar bis Mai dieses Jahres Erlöse in Höhe von 1,26 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Erfurt (Thüringen) mitteilte.

Thüringen: Ilm-Kreis ist Spitzenreiter - das sind die größten Verlierer

Es folgen der Kreis Gotha mit 1,21 Milliarden Euro und der Wartburgkreis mit 915 Millionen Euro. Die Stadt Jena mit mehreren börsennotierten Unternehmen verzeichnete in den ersten fünf Monaten einen Industrieumsatz von 829 Millionen Euro.

Die Saalestadt konnte ebenfalls wie der Kreis Gotha und der Saale-Holzland-Kreis Zuwächse verbuchen. Die höchsten Umsatzrückgänge mussten die Städte Suhl (minus 34,8 Prozent) und Eisenach (minus 34,3 Prozent) sowie der Kreis Sömmerda (minus 27,1 Prozent) hinnehmen.

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Insgesamt brach der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe von Januar bis Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,1 Prozent ein. Die Zahl der Beschäftigten sank um 2,8 Prozent. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten viele Betriebe Kurzarbeit anmelden. (dpa)