Thüringen: Tierheim schlägt Alarm – „Stehen vor Katastrophe“

Das Tierheim Nordhausen in Thüringen steht vor einem großen Problem und schlägt Alarm. (Symbolbild)
Das Tierheim Nordhausen in Thüringen steht vor einem großen Problem und schlägt Alarm. (Symbolbild)
Foto: dpa/Henning Kaiser

Nordhausen. Die Corona-Krise hat auch die Tierheime in Thüringen stark belastet!

Für einige sind die Kosten kaum noch zu tragen – sie stehen vor dem aus. Ein Tierheim aus Thüringen schlägt nun Alarm und richtet sich mit einer dringenden Bitte an die Thüringer.

Thüringen: Tierheim vor dem Aus – „Stehen vor Katastrophe“

Die vergangenen Monate waren schon nicht einfach für die Tierheime in Thüringen. Die Corona-Krise forderte strenge Sicherheits- und Hygienemaßnahmen – ein Kostenfaktor, der sich bei den hauptsächlich ehrenamtlich geführten Organisationen schnell bemerkbar machte.

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„In den letzten 6 Monaten haben wir 16.000 Euro an Tierarztkosten begleichen müssen“, berichtet der Tierschutz Nordhausen. „Desinfektionsmittel, die wir dringend benötigen, sind durch Covid-19 beinahe im Preis verdoppelt worden.“ Zeitgleich seien auch noch wichtige Einnahmequellen weggebrochen, Fördergelder nicht geflossen.

„Wir stehen vor einer finanziellen Katastrophe“, schlägt das Tierheim Alarm: „Unser Konto ist leer.“

Tierschutzverein mit dringender Bitte: „Fragen ungern nach Geld, jedoch ...“

Damit richtet sich der Tierschutz nun an die Thüringer und bittet um Hilfe. „Wir fragen ungern nach Geld direkt, jedoch ist es diesmal nötig. Ohne finanzielle Unterstützung werden wir unsere Arbeit nicht fortsetzen können.“

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4200 Euro gilt es zusammenzubekommen. Dass das ein ambitioniertes Ziel ist, sei allen Beteiligten bewusst. Aber man gebe die Hoffnung nicht auf.

Wenn du dem Tierschutz Nordhausen mit einer Spende helfen möchtest, sind dies die Kontodaten:

  • Kreissparkasse Nordhausen
  • Konto: 34191049
  • BLZ: 82054052
  • IBAN:DE41 8205 4052 0034 1910 49
  • SWIFT-BIC: HELADEF1NOR

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Und die Thüringer haben auch viele tröstende Worte für die Mitarbeiter: „Ich drücke euch die Daumen!“, schreibt eine Frau bei Facebook. „Danke für euer Engagement für die kleinen Fellnasen! Macht weiter so.“ (fno)