Thüringen: Bericht über schauriges Krankheitssymptom – es kann diese „erheblichen Auswirkungen“ haben

In Thüringen ist eine erschreckende Krankheit auf dem Vormarsch. Sie betrifft vor allem Frauen...(Symbolbild)
In Thüringen ist eine erschreckende Krankheit auf dem Vormarsch. Sie betrifft vor allem Frauen...(Symbolbild)
Foto: imago images/Westend61

Erfurt. Ein schauriges Krankheitssymptom wird tritt in Thüringen wohl immer häufiger auf.

Rund 5.100 Menschen in Thüringen leiden bereits daran. Das Symptom könne „erhebliche Auswirkungen“ haben!

Thüringen: Diese Krankheit haben über 5000 Menschen im Freitsaat

Mehr als 5.000 Menschen in Thüringen leiden wohl an einer Geschmacks- oder Geruchsstörung. Das geht aus ambulanten Abrechnungsdaten der Barmer hervor. Frauen (2.800) seien dabei häufiger betroffen als Männer.

„Eine Einschränkung oder gar der Verlust des Geruchssinns hat erhebliche Auswirkungen. Nicht nur, dass den Sinnen angenehme Düfte entgehen. Der Geruchssinn ist auch ein Alarmsystem und warnt Menschen vor verdorbenen Speisen oder giftigen Dämpfen“, erklärt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer Thüringen.

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Die Ursachen für einen beeinträchtigten Geruchssinn seien vielfältig.

Gründe könnten sein:

Schnupfen


  • Diabetes

  • Schilddrüsenunterfunktion

  • Multiple Sklerose

  • Um der Ursache und dem Ausmaß der Störung auf die Spur zu kommen, können sogenannte Riechprüfungen mit verschiedenen Geruchsstoffen, aber auch MRT-Aufnahmen und Hirnstrommessungen gemacht werden.

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    Barmer Thüringen: „Einschränkungen ernst nehmen“

    „Wenn die Ursache zum Beispiel in einer chronischen Entzündung von Nase und Nasennebenhöhlen liegt, sind die Heilungschancen gut,“ so Dziuk. Wenn hingegen ein Schädel-Hirn-Trauma oder schlicht das hohe Alter hinter der Sinnesstörung liege, dann seien die Prognosen weniger gut.

    Eine Einschränkung des Geruchssinns sollte auch deshalb ernst genommen werden, weil der Geruchssinn komplexe Reaktionen im Unterbewusstsein auslöst. „Erinnerungen sind häufig mit bestimmten Gerüchen verknüpft. Können diese nicht mehr wahrgenommen werden, kann das Gehirn auch die entsprechenden Erinnerungen schwerer abrufen“, so Dziuk.

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    Wer den Eindruck hat, nicht richtig riechen zu können, müsse sich nicht zwangsläufig damit abfinden, so die Barmer. Je nach Diagnose gebe es Therapiemöglichkeiten. (fno)