Bodo Ramelow schlägt dieses Wahl-Modell vor: „Bräuchten nur einen Wahlgang“

Bodo Ramelow schlägt eine Direktwahl des Ministerpräsidenten vor.
Bodo Ramelow schlägt eine Direktwahl des Ministerpräsidenten vor.
Foto: imago images / Karina Hessland

Bodo Ramelow bezieht Stellung.

In der Diskussion über eine Verfassungsänderung zur Ministerpräsidentenwahl hat sich Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) gegenüber der „Thüringer Allgemeinen“ für eine Direktwahl ausgesprochen.

Bodo Ramelow: „Hätten sofort Klarheit“

„Ich halte die Änderung des Passus zur Ministerpräsidentenwahl nicht für notwendig, aber ich bin verhandlungsbereit“, sagte Ramelow dem Blatt (Mittwoch). Zuvor hatte die Thüringer CDU-Fraktion eine Verfassungsänderung vorgeschlagen, um die Wahl des Regierungschefs klarer zu regeln.

Die Christdemokraten wollen erreichen, dass ein Kandidat im dritten Wahlgang mehr Ja- als Nein-Stimmen braucht, um als Ministerpräsident gewählt zu sein.Ramelow monierte, dass der Vorschlag weder neu noch kühn sei.

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„Kühn ist, wenn der Ministerpräsident direkt von den Wählerinnen und Wählern bestimmt wird. Dann bräuchten wir übrigens nur einen Wahlgang und hätten sofort Klarheit“, sagte der Linke-Politiker der „Thüringer Allgemeinen“. (dpa)