Alarm in Thüringen! Das bedeutet das Heulen der Sirenen

Warntag in Thüringen: Die Sirene heulen am Donnerstag laut auf.
Warntag in Thüringen: Die Sirene heulen am Donnerstag laut auf.
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Am kommenden Donnerstag wird es in Thüringen laut!

Die Sirenen im Freistaat und darüber hinaus in ganz Deutschland heulen an diesem Tag gemeinsam pünktlich um 11 Uhr los. Die Sache hat einen ernsten Hintergrund.

Thüringen: Aus diesem Grund wird es am Samstag laut im Freistaat

An dem gemeinsamen Aktionstag von Bund und den Ländern soll die technische Infrastruktur der Warnung in ganz Deutschland durch eine Probewarnung getestet werden.

Erstmals seit der Wiedervereinigung findet dieser Warntag bundeslandübergreifend statt. Dabei werden alle vorhandenen Warnmöglichkeiten getestet, die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossen sind. Dazu gehören:

  • Radio
  • Fernsehen
  • Soziale Medien
  • Warn-App Nina (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)
  • Sirenen
  • Lautsprecherwagen
  • Digitale Werbetafeln

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Wozu das Ganze? Der Warntag „soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken“, erklärt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Vor diesen Gefahren können die Bürger gewarnt werden

Gewarnt werden kann so im Notfall vor Naturgefahren, gefährlichen Wetteralgen, Waffengewalt und Angriffen, Unfällen in Chemiebetrieben, Verkehrsstörungen, Stromausfall, Ausfall der Versorgung, Krankheitserregern, Radioaktivität und Feuer.

Je nach Größe des Ereignisses übernehmen die Länder oder Landkreise und Gemeinden die Übertragung des Notsignals. Dazu wird ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton verwendet, zur Entwarnung ein einminütiger Dauerton.

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Im Ernstfall verschickt das Modulare Warnsystem mit der Meldung gleichzeitig Handlungsempfehlungen für die Bürger.

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Warntag soll regelmäßig stattfinden

Darüber hinaus hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Tipps und Checklisten für die Vorsorge zusammengestellt. Du findest sie hier >>>

Der bundesweite Warntag soll kein einmaliger Test bleiben. Laut eines Beschlusses der Innenministerkonferenz findet er ab jetzt jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September statt. (vh)