„Riverboat“ (MDR): Kim Fisher völlig aufgewühlt – „Ich hab wirklich Gänsehaut“

Endlich neue „Riverboat“-Folgen und Moderatorin Kim Fisher ist total aus dem Häuschen!
Endlich neue „Riverboat“-Folgen und Moderatorin Kim Fisher ist total aus dem Häuschen!
Foto: imago images / Photopress Müller

Da ist Kim Fisher spontan selbst aufgesprungen und hat applaudiert! Am Freitagabend war es endlich wieder soweit: Die erste Folge „Riverboat“ nach der Sommerpause konnte stattfinden – und das sogar mit Publikum.

Die letzten Folgen vor der Sommerpause mussten Corona-bedingt ohne Zuschauer stattfinden – ohne Gewissheit, wann das je wieder der Fall sein würde. Nun war der Tag endlich gekommen. Und das schien vor allem der „Riverboat“-Moderatorin sehr nahe zu gehen. „Ich hab wirklich Gänsehaut“.

„Riverboat“: Endlich wieder Gäste im Studio – Kim Fisher den Tränen nahe: „habe Gänsehaut“

Endlich wieder Applaus im „Riverboat“-Studio, und das nicht nur von den geladenen Talkgästen. Das „Riverboat“-Duo Kim Fisher und Jörg Kachelmann kann es fast gar nicht glauben. „Ich hab Gänsehaut“, ruft Fisher und applaudiert mit drauf los. „Unser erstes Publikum wieder hier“, sagt sie fast den Tränen nahe. „Sie wissen, wie sehr wir sie vermisst haben“.

„Es geht los! Es geht endlich wieder etwas...bergauf“, freut sie sich. Auch ihr Kollege ist sichtlich erleichtert, dass es endlich wieder weitergeht. Kachelmann hatte zu Beginn der Sommerpause noch eine düstere Vorahnung gehabt, wann man tatsächlich wieder Studiogäste hätte einladen können.

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38 an der Zahl waren es am Freitagabend im MDR-Studio in Leipzig. Und natürlich war die Corona-Krise auch weiterhin das beherrschende Thema in der Talkrunde. Dabei kam es gleich am Anfang bereits zu Spannungen zwischen zwei Gästen.

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Das ist „Riverboat“:

  • gibt es seit 1992, wurde von 1992 bis 1994 wöchentlich unter dem Namen „MDR Club“ ausgestrahlt
  • Talkshow fand ab Januar 1992 auf der „Dresden“ und ab April 1992 von der „Florentina“ statt, zwei auf der Elbe in Dresden gelegenen Schiffe
  • im Januar 1994 wurde Sendung in „Riverboat“ umbenannt und bis 2016 vierzehntägig gesendet
  • seit 2017 wieder wöchentlich gedreht, aus dem Studio 3 der Media City Leipzig
  • aktuelle Moderatoren sind Kim Fisher und Jörg Kachelmann

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Trotz Corona: Sogar SIE ist dabei

Über ihren Auftritt in der Sendung mag der ein oder andere Zuschauer verwundert gewesen sein: Schlagersängerin und Dschungel-Queen Melanie Müller war am Freitag Teil der Talkrunde – obwohl sie und ihre ganze Familie sich mit Corona infiziert hatten. Sie kam gewissermaßen direkt aus der Quarantäne.

„Darf die überhaupt kommen“, fragte Kim Fisher gleich dazwischen. Doch Müller fühlt sich nach eigenen Angaben sehr wohl. Und trotzdem hat die Moderatorin sicherheitshalber die Corona-Testergebnisse von der Sängerin und ihrem Mann vorliegen. Und da steht es schwarz auf weiß: Covid-19, nicht nachweisbar.

„Trotzdem wird man gemieden“, berichtet Müller. Trotz Gegenwind bereue sie es aber nicht, auch in der Corona-Zeit viel herumgereist und aktiv gewesen zu sein. „Das Leben muss ja auch irgendwann weitergehen“, meint sie. Früher habe es ja auch niemanden interessiert, wie viele Menschen etwa an der Schweinegrippe erkrankt wären. „Diesen kompletten Wind finde ich einfach übertrieben“.

Bei diesen Worten muss vor allem ein anderer Gast erstmal tief durchatmen.

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Zoff wegen Corona-Maßnahmen: „Möchte nicht in einer Welt leben, wo...“

Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel, die seit einem schweren Fahrradunfall querschnittsgelähmt ist und ihm Rollstuhl sitzt, war ebenfalls zu Gast im „Riverboat“ und kann die Aussagen von Melanie Müller nur schwer nachvollziehen.

Sie gehört zur Risikogruppe, da ihr Zwerchfell von der Lähmung betroffen ist und eine Lungenerkrankung für sie lebensgefährlich wäre, und findet klare Worte: „Ich möchte nicht in einer Welt leben, wo man zuerst an sich selbst denkt, sondern vielleicht auch mal an andere denken sollte“. Das Publikum schenkt ihr Beifall dafür.

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„Die Maske nervt uns alle. Es gibt echt Schickeres! Aber wenn so eine scheiß Maske uns das Leben zurückgeben kann, dann – Entschuldigung – ist das denn so schwer?“ Sie sagt es ganz deutlich: Menschen, die ohne Maske herumlaufen, gefährden ihr Leben und das anderer Menschen aus Risikogruppen. (fno)