A4: Mann baut Unfall auf der Autobahn – unglaublich, was er ausgerechnet seinem Ersthelfer antut

A4: Ein Mann baut auf der Autobahn einen Unfall. Wie er anschließend mit einem Ersthelfer umgeht, macht einfach nur sprachlos. (Symbolbild)
A4: Ein Mann baut auf der Autobahn einen Unfall. Wie er anschließend mit einem Ersthelfer umgeht, macht einfach nur sprachlos. (Symbolbild)
Foto: imago images / onw-images

Wandersleben. Dreiste Aktion auf der A4 in Thüringen!

In der Nacht auf Samstag verursachte ein 27-jähriger Schweizer auf der A4 in Thüringen laut Polizei einen Unfall. Wie er anschließend mit einem Ersthelfer umgeht, macht einfach nur sprachlos.

A4: Mann baut Unfall – und geht SO mit Ersthelfer um

Der 27-Jährige war in einem BMW gegen 1.35 Uhr auf der A2 in Fahrtrichtung Dresden unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Wandersleben und Neudietendorf mit einem Kleintransporter zusammenstieß. Der BMW landete im Straßengraben, der Kleintransporter prallte in die Mittelleitplanke.

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Zwar wurde bei dem Unfall niemand verletzt, doch ein 40-Jähriger hielt am Unfallort an und wollte Erste Hilfe bei dem 27-Jährigen leisten. Aber dieser reagierte unfassbar dreist auf die Unterstützung des Mannes.

Denn der Schweizer klaute tatsächlich das Auto des Ersthelfers und flüchtete damit weiter in Richtung Dresden!

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A2-Unfall: Polizei schnappt 27-Jährigen

Zu dem Unfall wurden neben der Thüringer Autobahnpolizei auch Kräfte der Bereitschaftspolizei Thüringen und der Landespolizeiinspektion Erfurt alarmiert. Den Beamten des Erfurter Inspektionsdienstes gelang es schließlich, den 27-Jährigen zwischen den Anschlussstellen Erfurt West und Ost auf der A4 zu stellen und festzunehmen.

Dabei habe der 27-Jährige jedoch massiv Widerstand geleistet, sodass es zum Einsatz von Pfefferspray kam. Drei Polizisten und der Tatverdächtige wurden bei den Maßnahmen leicht verletzt – einer der Beamten konnte seinen Dienst in der Folge nicht fortsetzen.

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Hohes Bußgeld für den Schweizer

Gegen den Schweizer wurden mehrere Anzeigen erstattet. Aufgrund des Verdachts, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Seine Fahrzeugschlüssel und der Führerschein wurden sichergestellt.

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Die zuständige Staatsanwaltschaft verdonnerte den 27-Jährigen zu einem Bußgeld von 4.500 Euro. Am Samstagabend wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. (at)