Thüringen: Panzerbataillon bereitet sich auf Nato-Einsatz vor – und steht vor Herausforderungen

Das Panzerbataillon 393 in Bad Frankenhausen auf dem Truppenübungsplatz in Ohrdruf.
Das Panzerbataillon 393 in Bad Frankenhausen auf dem Truppenübungsplatz in Ohrdruf.
Foto: imago images / Sven Eckelkamp

Ohrdruf. Auch das Panzerbataillon in Thüringen steht vor den Herausforderungen der Corona-Krise. Bis November kommenden Jahres soll die Einsatzbereitschaft für die Nato erlangt werden – die Krise hat aber den Ausbildungsplan der Panzertruppe in Thüringen durcheinander gebracht.

Thüringen: Panzerbataillon vor Corona-Herausforderung

Das Panzerbataillon 393, das in der Kyffhäuser-Kaserne bei Bad Frankenhausen stationiert ist, bereitet sich darauf vor, in anderthalb Jahren zu einer Task Force der Nato zu gehören.

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Die Truppe aus Thüringen soll zwischen 2022 und 2024 einen Teil der schnellen Eingreiftruppe des Verteidigungsbündnisses bilden, berichtet die Thüringer Allgemeine Zeitung (TA). Nächstes Jahr im November müssen die Soldaten zeigen, dass sie die Anforderungen gewachsen sind.

Doch die Corona-Krise könnte einen Strich durch die Rechnung machen.

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Vor Nato-Einsatz: Auch DAS steht jetzt auf dem Übungsplan

Mit dem Ausbruch der Pandemie hatte auch die Bundeswehr den Lockdown erhängen müssen – das brachte den Übung- und Ausbildungsplan der Truppen in Verzug. Erst seit Anfang Juni sei unter strengen Hygiene-Regeln der Dienst in der Kaserne wieder voll angelaufen, berichtet der Oberstleutnant gegenüber der TA.

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Da die Nato vermehrt auf Digitalisierung setzt, gehören auch für die Truppe aus Thüringen zunehmend Computer, Laptops und schnelle Datenverbindungen zum Thema der Einsätze.

Mehr dazu erfährst du hier: Thüringer Allgemeine. (fno)