„In aller Freundschaft“-Star macht rührendes Geständnis über seine Rolle – DAS ist für ihn besonders hart

„In aller Freundschaft“: Dr. Schenk arbeitet als Urologe  in der Sachsenklinik.
„In aller Freundschaft“: Dr. Schenk arbeitet als Urologe in der Sachsenklinik.
Foto: imago images

Die OPs bei „In aller Freundschaft“ müssen ohne ausgebildeten Arzt auskommen und dennoch echt auf die Zuschauer wirken. Damit die Schauspieler der beliebten Serie die Situation im Operationssaal gut rüberbringen, schauen sie hin und wieder den echten Ärzten über die Schulter.

Genau das hat jetzt Udo Schenk (67) alias Dr. Kaminski von „In aller Freundschaft“ gewagt – und anschließend ein rührendes Geständnis gemacht.

„In aller Freundschaft“: Dr. Kaminski steht im echten OP – das löst das beim Schauspieler aus

In einer Klinik für Urologie in Heilbronn lernt der Fernseh-Urologe die Realität des harten Alltags in seinem TV-Fachgebiet kennen. Vor allem im Hinblick auf die Operationen ist der Schauspieler von den echten Kollegen beeindruckt.

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Das ist „In aller Freundschaft“:

  • Läuft seit 1998 im ARD-Fernsehen
  • Erzählt die Geschichte des fiktiven Krankenhauses „Sachsenklinik“
  • Wurde 2014 mit dem Bambi ausgezeichnet
  • Bisher 23 Staffeln und knapp 900 Episoden ausgestrahlt
  • Drei weitere Staffeln bereits in Planung
  • Es gibt zwei weitere Ableger der Serie: „In aller Freundschaft“ - Die jungen Ärzte (2015) und „In aller Freundschaft“ - Die Krankenschwestern (2018)

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Per Fernsteuerung führt ein ausgebildeter Urologe eine Operation durch, Schenk schaut gebannt zu. „Es ist ein wesentlicher Unterschied zu wissen, dass das, was auf dem Monitor zu sehen ist, live ist“, verrät Schenk in einem Video auf der Facebook-Seite der Serie.

Das fasziniert den Schauspieler

Zwar werden bei „In aller Freundschaft“ auch immer Aufzeichnungen von Original-Material eingespielt. „Aber wir wissen: Der Patient, der da liegt, ist ein Schauspieler. Und es findet so nicht statt. Aber hier findet es jetzt statt“, sagt Schenk sichtlich beeindruckt.

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Die Fähigkeiten der Ärzte faszinieren den 67-Jährigen: „Diese Konzentration auf den Patienten und das, was da passiert am Patienten... das schauspielerisch herzustellen, das ist schwierig. Das ist aber letztlich meine Aufgabe.“

Und die liegt ihm am Ende viel mehr als die Tätigkeit im Gesundheitsbereich – zum Glück: „Von der Medizin habe ich das meiste danach wieder vergessen...“ (vh)