Bodo Ramelow: Diese Sache stört ihn gewaltig – „Ich finde es bedauerlich“

Bodo Ramelow wünscht sich, dass die Errungenschaften Ostdeutschlands mehr gewürdigt würden.
Bodo Ramelow wünscht sich, dass die Errungenschaften Ostdeutschlands mehr gewürdigt würden.
Foto: imago images/Christoph Worsch

Es gibt eine Sache, die liegt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow schwer im Magen.

Denn Bodo Ramelow hält die Errungenschaften Ostdeutschlands auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung für oft nicht genug gewürdigt.

Bodo Ramelow wünscht sich mehr Würdigung für Ostdeutschland

Thüringen etwa sei „ein starkes Bundesland“ mit vielen Industriearbeitsplätzen, sagte Ramelow am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“.

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Das ist Bodo Ramelow:

  • Bodo Ramelow wurde am 16. Februar 1956 in Osterholz-Scharmbek in Niedersachsen geboren
  • Als er acht war, starb sein Vater wegen einer Kriegsverletzung
  • Er ist zum dritten Mal verheiratet, seit 2006 mit Germana Alberti vom Hofe
  • Er hat zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe
  • Er ist ein deutscher Politiker und gehört zu den Linken
  • Er ist seit dem 4. März 2020 der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
  • Bodo Ramelow war bereits von Dezember 2014 bis 5. Februar 2020 Ministerpräsident
  • Er ist der erste Ministerpräsident eines Bundeslandes, er den Linken angehört

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Trotzdem bleibe „die Erfahrung, dass man vor die Tür gesetzt worden ist, dass man abgewickelt worden ist“, beklagte er. „Ich finde es bedauerlich und auch schwierig, dass wir nicht über die Erfolge genauso stark reden und wir uns darüber auch definieren, was die Menschen hier erreicht haben.“

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Bodo Ramelow: Daran übt er Kritik

Es müsse Berührungsebenen zwischen Ost und West geben, sagte Ramelow in dem Interview, das im südthüringischen Sonneberg an der Grenze zu Bayern aufgezeichnet wurde. Gleichzeitig kritisierte der Ministerpräsident, dass noch immer zu wenige Bundesbehörden in ostdeutschen Bundesländern platziert seien. Auch weiter bestehende Lohnunterschiede prangerte er an. (dpa)