Fridays For Future in Thüringen: Polizei zieht nach Protesten Bilanz

Deutschlandweit, wie hier in Köln, gingen folgten junge Erwachsene dem Aufruf von Fridays for Future. Auch in Thüringen gab es Proteste.
Deutschlandweit, wie hier in Köln, gingen folgten junge Erwachsene dem Aufruf von Fridays for Future. Auch in Thüringen gab es Proteste.
Foto: imago images / Future Image

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie haben in Thüringen am Freitag mehrere Hundert Menschen für mehr Klimaschutz demonstriert. Allein in Erfurt gingen nach Angaben der Polizei zwischen 300 und 400 überwiegend junge Menschen auf die Straße.

Sie versammelten sich zu einer Kundgebung in der Nähe des Hauptbahnhofes, wegen der Pandemie trugen die Demonstranten einen Mund-Nasen-Schutz. Die Aktionen waren Teil von weltweiten Protesten gegen die Klimakrise, zu denen die Bewegung Fridays for Future aufgerufen hatte.

Fridays for Future in Thüringen: Proteste in vielen Städten

Sie forderten unter anderem eine Wende in der Verkehrs- und Baupolitik. „Mehr Gleise braucht das Land“, hieß es auf einem Plakat. Auf einem anderen stand die Forderung „Mehr Bäume statt mehr Beton“.

Auch in anderen Städten waren Kundgebungen geplant, unter anderem in Jena, Gera und Suhl. Laut Polizei verliefen die Proteste friedlich.

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Bundesweit folgten Tausende Menschen dem Aufruf von Fridays for Future. Die Bewegung kämpft für eine Verringerung klimaschädlicher Treibhausgase, für mehr Klimagerechtigkeit sowie dafür, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. (dpa)