Urlauber aus Thüringen brechen in österreichischen Alpen zur Wanderung auf – es endet fast in einem Drama

Eine Gruppe Wanderer, darunter auch fünf Menschen aus Thüringen, ist zu einer Wanderung aufgebrochen – und wurde von Neuschnee überrascht. (Symbolbild)
Eine Gruppe Wanderer, darunter auch fünf Menschen aus Thüringen, ist zu einer Wanderung aufgebrochen – und wurde von Neuschnee überrascht. (Symbolbild)
Foto: imago images/Eibner Europa

Eine Reisegruppe hat den Neuschnee in den österreichischen Alpen unterschätzt – und das hätte beinahe ein katastrophales Ende genommen.

Denn die Gruppe, darunter auch fünf Wanderer aus Thüringen, sind trotz Warnung der Wirtin zur Wanderung ins Tal aufgebrochen. Und wurden vom Neuschnee überrascht. Nur der aufmerksamen Wirtin ist es wohl zu verdanken, dass es nicht schlimmer ausgegangen ist.

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Die Gruppe (darunter vier Wanderer aus Jena und einer aus dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt, hatte das Wochenende auf einer Hütte in Saalfelden am Steinernen Meer im Pinzgau verbracht. Sie machte sich laut Polizeibericht am Sonntagmorgen auf den Weg ins Tal, obwohl die Hüttenwirtin wegen des Neuschnees am Samstag davon abgeraten hatte.

Die Wirtin machte sich am Sonntagvormittag Sorgen über Schneerutsch und alarmierte Bergretter, die die im Schnee feststeckenden Wanderer auf rund 2000 Metern Höhe entdeckte. „Nach erfolgter Kontaktaufnahme mit den sichtlich erleichterten Personen“, so die Polizei, flogen die Retter die unverletzten Wanderer auf eine Alm und stiegen dann mit ihnen weiter ab.

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Wanderer müssen Einsatz selbst bezahlen

Für die Kosten des Einsatzes müssen die Wanderer nun selbst zahlen. „Auch wenn nur wenige Zentimeter Schnee angesagt werden, können im Gebirge zwei bis drei Meter hohe Schneeverwehungen entstehen“, warnte Bergretter Markus Reichholf. (dpa)