Thüringen landet auf dem letzten Platz: Bei diesem Ranking schneidet der Freistaat miserabel ab

Rentner bekommen in Thüringen im Schnitt besonders wenig Geld.
Rentner bekommen in Thüringen im Schnitt besonders wenig Geld.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Thüringen landet auf dem letzten Platz: Mit einer durchschnittlichen Altersrente von 1292 Euro für die rund 581 000 Rentner schneidet Thüringen im Bundesvergleich am schlechtesten ab.

Bundesweit liegt der Bruttobetrag der Altersrenten nach mindestens 35 Versicherungsjahren im Durchschnitt bei 1413 Euro, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Rentenatlas 2020 der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht.

Die höchsten Durchschnittsrenten werden mit 1545 Euro im Saarland bezogen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 1522 Euro.

Thüringen: Rentner bekommt 1417 Euro, Rentnerin 1163 Euro im Monat

Der männliche Durchschnittsrentner bekommt in Thüringen 1417 Euro im Monat, die Durchschnittsrentnerin kommt auf 1163 Euro. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern bekommen Männer mit durchschnittlich 1405 Euro eine noch geringere Altersrente als die in Thüringen.

Die höchsten Renten bekommen Männer in Nordrhein-Westfalen (1689 Euro) und im Saarland (1674 Euro). Dort wurden früher viele Männer im Bergbau gut bezahlt und bekommen jetzt eine vergleichsweise hohe Rente.

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Nur in Niedersachsen bekommen Frauen im Schnitt noch weniger Rente

Mit 1134 Euro im Monat bekommen Frauen in Niedersachsen die geringste Rente. Insgesamt gesehen fällt laut Rentenversicherung die Differenz zwischen den Durchschnittsrenten für Männer und Frauen im Osten Deutschlands geringer aus als im Westen.

Wichtigster Grund: Frauen im Osten waren weniger teilzeitbeschäftigt. Dadurch sind dort die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen geringer als im Westen. (dpa)