Deutsche Bahn und Thüringen machen gemeinsame Sache – so ändert sich der Zugverkehr bald

Die Deutsche Bahn und der Freistaat Thüringen wollen gemeinsam in Richtung Umweltschutz aufrüsten.
Die Deutsche Bahn und der Freistaat Thüringen wollen gemeinsam in Richtung Umweltschutz aufrüsten.
Foto: imago images / Steve Bauerschmidt

Die Deutsche Bahn will in Thüringen nun mächtig aufrüsten. Dabei steht vor allem das Thema umweltfreundliches Fahren im Vordergrund.

So soll sich der Zugverkehr der Deutschen Bahn in Thüringen in den nächsten Jahren verändern.

Deutsche Bahn will in Thüringen aufrüsten – Umweltschutz ist Ziel

Die Deutsche Bahn (DB) und der Freistaat Thüringen wollen die Schiene mit Wasserstoff- und Akkuzügen noch umweltfreundlicher machen. Das teilt die Deutsche Bahn mit.

In einer gemeinsamen Absichtserklärung streben beide Seiten den schnellstmöglichen Einsatz von Wasserstoffzügen und die weitere Elektrifizierung der Thüringer Eisenbahnstrecken an.

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Der Plan ist, dass 2023 erstmals Züge auf der Schwarzatalbahn mit grünem Wasserstoff fahren sollen. Der Freistaat plant außerdem, die neuen Antriebe für weitere Verkehre einzusetzen.

Ab Dezember 2028 sollen außerdem folgende Züge mit Strom fahren; die Verbindungen zwischen:

  • Weimar
  • Gera
  • Gößnitz

Die Strecke Gotha – Leinefelde ist ebenfalls für die Elektrifizierung vorgesehen, planmäßig bis 2030.

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Tankstelle für Brennstoffzellenzügen geplant

Die 25 Kilometer lange Schwarzatalbahn verläuft durch den Thüringer Wald zwischen Rottenbach und Katzhütte. Rund 35 Nahverkehrszüge sind hier täglich unterwegs. Für den Betrieb mit Brennstoffzellenzügen ist der Bau einer Tankstelle geplant. Dort wird mit Ökostrom Wasserstoff hergestellt und gespeichert – laut Deutscher Bahn 100 Prozent CO-neutral.

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„Unser Ziel ist es, in Thüringen so schnell wie möglich einen vollständigen CO-freien Zugverkehr auf die Schiene zu bringen“, so Benjamin-Immanuel Hoff, Infrastrukturminister Thüringens. „Dazu werden wir innovative, umweltschonende und kostensparende Technologien in der Fläche einsetzen. Bei der Gestaltung der klimafreundlichen Verkehrswende auf der Schiene werden wir Thüringer Unternehmen bestmöglich einbeziehen.“ (fnos)