Hund aus Thüringen auf Mission in Brandenburg – Spürnase soll bei Kampf gegen DIESE Krankheit helfen

Hund „Nelli“ aus Thüringen soll in Brandenburg einer wichtigen Mission nachkommen. Ministerpräsident Bodo Ramelow schickte sie stolz in den Einsatz.
Hund „Nelli“ aus Thüringen soll in Brandenburg einer wichtigen Mission nachkommen. Ministerpräsident Bodo Ramelow schickte sie stolz in den Einsatz.
Foto: Martin Schutt/dpa

Der Freistaat Thüringen schickt seine Landesbedienstete Nelli zur Hilfe nach Brandenburg. Kein gewöhnlicher Einsatz – denn Nelli ist ein Hund! Eine ganz speziell ausgebildete Spürnase.

Der Hund soll helfen, eine bestimmte Krankheit einzudämmen. Auch Ministerpräsident Bodo Ramelow ist stolz auf ihren Einsatz: „Tolle Hunde“.

Hund: Nelli aus Thüringen im Einsatz gegen diese Krankheit

Nelli – ein ungarischer Vorstehhund – ist eine speziell ausgebildete Suchhündin und soll in den kommenden Tagen in Gebieten Brandenburgs eingesetzt werden. Sie ist ausgebildet, Wildschweinkadaver aufzuspüren. So soll sie nun helfen, mit der Afrikanischen Schweinepest infizierte Tiere aufzuspüren.

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Die Ausbildung der knapp zwei Jahre alten Hündin habe etwa ein Jahr gedauert, sagte ihr Trainer. Eine zweite, erst 14 Wochen alte ungarische Vorstehhündin würde derzeit für die Ausbildung zur Kadaversuche vorbereitet. „Edda“, so heißt der junge Hund, könnte etwa mit fünf Monaten in die Ausbildung einsteigen. Beide Tiere gehörten dem Land Thüringen. Der Freistaat habe Brandenburg den Einsatz der Hunde angeboten.

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Bodo Ramelow: „Tolle Hunde“

Am Dienstag besuchten Nelli und Edda vor ihrem Einsatz noch Ministerpräsident Bodo Ramelow vor der Staatskanzlei in Erfurt. Ramelow, sichtlich begeistert vom tierischen Besuch, stellte die neuen beiden „Landesbediensteten“ bei Facebook vor. „Tolle Hunde“, schrieb er.

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Bislang wurde die Afrikanische Schweinepest in Deutschland nur in Brandenburg nachgewiesen. Die Seuche ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und für Hausschweine aber fast immer tödlich. (fno mit dpa)