Sparkasse Thüringen: Sehr umstritten – HIER drohen dir neue Zinsen!

Bei der Sparkasse in Thüringen gibt es Streit um Negativzinsen  bei Girokonten. (Symbolbild)
Bei der Sparkasse in Thüringen gibt es Streit um Negativzinsen bei Girokonten. (Symbolbild)
Foto: imago images/Michael Weber

Erfurt. Bei der Sparkasse in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen ist ein Streit um um Zusatzkosten entflammt. Kunden müssen bald eventuell sogenanntes „Verwahrentgelt“ – umgangssprachlich Negativzinsen – zahlen.

Sparkasse Thüringen: Neukunden sollen Zinsen zahlen

Wer in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zur Sparkasse wechseln will, muss damit rechnen, für große Guthaben auf dem Girokonto Zinsen zu zahlen.

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„Wir schließen nicht aus, dass wir bei Neukunden auch Negativzinsen berechnen“, sagte Michael Ermrich im Gespräch mit dem MDR-Magazin „Umschau“. Er ist Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes.

Für Thüringen sagte der Pressesprecher des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen Jürgen Hanke: „Es kann sein, dass Sparkassen nach Ausschöpfung anderer Möglichkeiten nichts anderes übrig bleibt als Einlagen mit einem Verwahrentgelt zu versehen, sofern diese einen gewissen Freibetragsgrenze übersteigen.“

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Negativzinsen rechtens?

Ob dieses Vorgehen bei Neukunden überhaupt rechtens ist, soll ab dem 13. Oktober das Landgericht Leipzig klären. Aus Sicht des Ostdeutschen Sparkassenverbandes habe dieser Prozess bundesweite Bedeutung.

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Nach Auskunft des Online-Verbraucherportals Verivox erheben derzeit 141 Kreditinstitute das umstrittene Entgelt, darunter auch 14 in Mitteldeutschland. (fno)