Thüringen: Dieter Nuhr lästert über Nordhausen – so genial kontert die Stadt jetzt

Thüringen: Dieter Nuhr hat heftig gegen Nordhausen gewettert. Dann reagierte die Stadt. (Symbolbild)
Thüringen: Dieter Nuhr hat heftig gegen Nordhausen gewettert. Dann reagierte die Stadt. (Symbolbild)
Foto: imago images / Future Image

Thüringen. „Die komplette Innenstadt: ölig schwarz-verrußt. So etwas hatte ich noch nie gesehen“ - so und mit anderen herabwürdigen Worten lästerte Dieter Nuhr in seiner ARD-Sendung vergangene Woche über Nordhausen.

Anlässlich 30 Jahre Deutsche Einheit erzählte er von seinen Erlebnissen in Nordhausen, denn der Kabarettist sei am Tag des Mauerfalls in Thüringen gewesen und schließlich durch Nordhausen gelaufen.

Nachdem Dieter Nuhr Nordhausen öffentlich in schlechtestes Licht stellte, hat die Stadt jetzt genial gekontert.

Thüringen: Dieter Nuhr wettert über Nordhausen

Dieter Nuhr habe am Tag des Mauerfalls im Jahr 1989 zufällig einen Auftritt in Göttingen gehabt. Anschließend habe er die DDR besucht und sei durch Nordhausen gelaufen. Was er dabei sah, lässt ihn bis heute nicht los. Darüber berichtet die „Thüringer Allgemeine“.

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Die Stadt in Thüringen sei wie im Krieg gewesen. „Die Luft stank verbrannt. Wir sind mit Tüchern vor dem Mund durch den Nieselregen“, sagt er bei „Nuhr im Ersten“. So habe er den Eindruck von der Stadt gehabt, sie sei „abgesperrt wegen Einsturzgefahr!“

Nuhr habe nicht fassen können, wie schlimm es war. Weiter lästerte er: „In der DDR hörten die Menschen einander noch zu? Ja, aber oft stand schon ein Dritter daneben und hörte mit.“

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Stadt hat geniale Idee

Die Worte im Fernsehen treffen Nordhausen schwer und deshalb hat die Stadt nun gekontert. Sie will Nuhr beweisen, dass das Stadtbild 30 Jahre später ein ganz anderes ist als zu Zeiten des Mauerfalls.

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Das ist Thüringen:

  • der Freistaat Thüringen hat 2,1 Millionen Einwohner und ist 16.000 Quadratkilometer groß
  • Landeshauptstadt und größte Stadt: Erfurt
  • weitere wichtige Städte sind Jena, Gera und Weimar
  • liegt im Zentrum von Deutschland
  • 2.133.378 Einwohner
  • Ministerpräsident ist Bodo Ramelow (Die Linke)
  • Regierungsparteien sind Die Linke, SPD und Die Grünen

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Oberbürgermeister Kai Buchmann lud Dieter Nuhr deshalb jetzt nach Nordhausen ein. Selbst einen möglichen Auftrittsort hat sich Buchmann bereits überlegt: „Im Ratssaal des Bürgerhauses im Herzen der lebendigen Stadt Nordhausen“, so der Oberbürgermeister zur „Thüringer Allgemeinen“.

Ob Dieter Nuhr seine Meinung über Nordhausen nach einem erneuten Besuch in der Stadt ändern wird? Wir denken schon!

>> Mehr dazu kannst du bei der „Thüringer Allgemeinen“ nachlesen. (nk)