Hund aus Thüringen zeigt sich aggressiv – beim Tierarzt kommt die Erkenntnis

Hund „Pucki“ litt unter anderem an einer sogenannten Wolfskralle. (Symbolbild)
Hund „Pucki“ litt unter anderem an einer sogenannten Wolfskralle. (Symbolbild)
Foto: imago images / imagebroker

Ilmenau. Hund Pucki wartet im Tierheim auf eine neue Familie. Seine ehemalige Familie hatte in in der Tierheimat Thüringen in Ilmenau abgegeben, weil er sich aggressiv verhalten hatte.

Nun lebt der Hund schon seit einigen Monaten in einer Pflegestelle – dabei wurde etwas Erstaunliches festgestellt.

Hund in Thüringen kommt ins Tierheim – Tierarzt stellt Erschreckendes fest

Pucki sei nach etwa einem Jahr von seinen Besitzern abgegeben worden. „Er wurde uns als nicht 'händelbar' beschrieben“, berichtet die Tierheimat Thüringen. Es hätte Beißvorfälle gegenüber Fremden, aggressives Verhalten an der Leine, Unverträglichkeit mit anderen Hunden und lautes Verteidigen des Grundstücks gegeben.

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Also kam „Pucki“ ins Tierheim, wo erstmal ein Gesundheits-Check durchgeführt wurde. „Pucki humpelte stark“, berichtet die Tierheimat. Ihm wurde seine doppelte Wolfskralle entfernt, an der er immer wieder hängenblieb.

Doch das war noch nicht alles. Der Tierarzt röntge Puckis Knie, dabei kam heraus, dass die Kniescheibe immer wieder verrutschte – der Hund litt offenbar unter starken Schmerzen.

„Pucki“ sucht eine neue Familie

Mittlerweile geht es Pucki schon besser und er humpelt nicht mehr. Trotzdem hat er noch keine neue Familie finden können. Liegt es an seiner aggressiven Vorgeschichte? Das Tierheim beteuert jedoch: In der Pflegestelle zeigt Pucki sich von einer ganz anderen Seite!

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„Es ist ein liebevoller kleiner Mann, der ohne Probleme mit mehreren anderen Hunden zusammenlebt. Er spielt gern und viel mit anderen Hunden. Egal ob Rüde oder Hündin. Er verteidigt kein Futter oder Schlafplatz. Pucki ist nicht dominant und das Schlusslicht in der Rudelhierarchie.“

Das ist Pucki:

  • Geboren: 30.06.2019
  • Geschlecht: Männlich ( kastriert)
  • Größe: klein ( 8 Kilo, sehr schlank mit langen Beinen)
  • verträglich mit Hunden

Hund braucht viele Streicheleinheiten

Für Pucki wünscht sich die Tierheimat eine Person oder Familie, die bereits Erfahrung mit Hunden hat. Und sie sollte Geduld mitbringen. „Aufgrund seiner Vorgeschichte sollten keine Kinder mit im Haushalt leben“, rät das Tierheim.

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„Puckis neues Zuhause sollte aktiv sein, da Pucki genügend Auslastung braucht. Für Pucki ist eine Erziehung mit genug Konsequenz und Einfühlungsvermögen wichtig.“ Pucki brauche vor allem Familienanschluss – und viele Streicheleinheiten. (fno)