Thüringen: Alarmierende Studie – unter dieser Krankheit leiden Kleinkinder im Osten besonders

Die neue Studie aus Thüringen ist für die Bevölkerung alarmierend: Denn besonders Kinder seien betroffen. (Symbolbild)
Die neue Studie aus Thüringen ist für die Bevölkerung alarmierend: Denn besonders Kinder seien betroffen. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Ralf Hirschberger

Als wäre Corona nicht schon genug, überrascht Thüringen jetzt noch mit einer neuen alarmierenden Studie. Denn eine bestimmte Krankheit tauche bei Kindern aus den östlichen Gebieten Deutschlands wohl häufiger auf.

In Thüringen hat sich jetzt herausgestellt, dass etwa 5,52 Prozent der Bevölkerung unter einer bestimmten Krankheit leiden.

Thüringen: Mehr als 118.300 Menschen erkrankt

Ärzte haben bei mehr als 118.300 Menschen im Jahr 2018 die Krankheit Neurodermitis diagnostiziert. Nur im Nachbarland Sachsen sei der Anteil mit 5,54 Prozent höher. In Bayern und Schleswig-Holstein sei die Rate am niedrigsten. Die genauen Ursachen dazu, warum gerade Kinder in Ostdeutschland stärker betroffen seien, sei noch nicht bekannt. Doch eine Theorie gibt es.

Thüringen: Barmer stellt Theorie zu Neurodermitis-Fällen auf

„Die vergleichsweise häufigen Neurodermitis-Fälle in Thüringen und generell in Ostdeutschland können verschiedene Ursachen haben. Allergene, die bei Neurodermitis eine Rolle spielen können, sind zum Beispiel Hausstaubmilben, Pollen und Nahrungsmittel wie Milch, Eier, Nüsse oder Fisch. Zudem spielt die erbliche Veranlagung eine Rolle“, berichtet Birgit Dziuk, die Landesgeschäftsführerin der Barmer Thüringen.

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Das ist Thüringen:

  • die Hauptstadt ist Erfurt
  • Am 31. Dezember 2017 hatte Thüringen 2,137 Millionen Einwohner
  • der amtierende Ministerpräsident ist Bodo Ramelow
  • Ramelow wurde am 4. März 2020 zum zweiten Mal gewählt

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Thüringen: Erschreckende Entdeckung zu Neurodermitis

Besonders kleine Kinder und Jungen im Alter bis fünf Jahren sollen betroffen sein. Dort wird zudem geraten, frühzeitig den Arzt aufzusuchen, auch wenn es sich um eine unheilbare Krankheit handelt. Denn bei einer frühzeitigen Behandlung können die Symptome gelindert oder symptomfreien Phasen verlängert werden, heißt es.

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Eine weitere Entdeckung habe mit den Geschlechtern zu tun. So seien bis vor der Pubertät mehr Jungen als Mädchen betroffen. Ab dem zehnten Lebensjahr würde sich das jedoch ändern. „Das Auftreten einer Neurodermitis wird möglicherweise auch durch den Hormonhaushalt beeinflusst. So ließe sich erklären, dass vor der Pubertät häufiger die Jungen und danach verstärkt die Frauen betroffen sind“, berichtet Dziuk weiter.

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Fest steht: Ein Check beim Arzt sei bei Auffälligkeiten jedem geraten.

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