Lidl-Parkplatz in Apolda: Gewalt-Eskalation! Opfer in brutalen Hinterhalt gelockt

Am Tatort auf dem Parkplatz der Lidl-Filiale in Apolda wurde durch die Kriminalpolizei Spuren gesichert. Eine Person wurde hier schwer verletzt.
Am Tatort auf dem Parkplatz der Lidl-Filiale in Apolda wurde durch die Kriminalpolizei Spuren gesichert. Eine Person wurde hier schwer verletzt.
Foto: Stefa Eberhardt

Apolda. Auf dem Parkplatz eines Lidl-Supermarktes in Apolda ist am Dienstagabend eine Person schwer verletzt worden. Wenig später wurden drei Tatverdächtige festgenommen.

Die Polizei hat einen bösen Verdacht!

Lidl in Apolda: Person nach Gewalttat im Gesicht verletzt

Gegen 21.30 Uhr meldete sich ein Zeuge über den Notruf bei der Polizei und gab an, dass ein junger Mann am Lidl-Parkplatz an der Buttstädter Straße soeben von drei Personen aus einem Fahrzeug gezerrt und auf diesen eingeschlagen wurde.

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Die Polizei fand daraufhin einen schwerverletzten 33-Jährigen, der auf dem Boden lag. Er hatte schwere Gesichtsverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Nur unweit des vermeintlichen Tatorts konnten wenige Minuten nach der Tat drei tatverdächtige Personen, zwei Männer und eine Frau, festgenommen werden. Diese waren in einem roten Kleinwagen mit Erfurter Kennzeichen unterwegs.

Sie hatten ihr Opfer offenbar in einen Hinterhalt gelockt!

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Frau verabredet sich mit späterem Opfer – dann wird es brutal!

Nach ersten Erkenntnissen hatten sich die 33-jährige Frau aus Erfurt und der Geschädigte im Vorfeld via Telefon für den Abend auf dem Supermarktparkplatz verabredet. Hier stieg der junge Mann in das Fahrzeug der Erfurterin. Diese fuhr dann los, kehrte aber unter einem Vorwand auf den Parkplatz zurück.

Dort tauchten plötzlich die beiden Männer auf, rissen die Beifahrertür auf und schlugen und traten auf den Geschädigten ein. Anschließend zerrten sie den jungen Mann aus dem Fahrzeug und ließen ihn mit schweren Verletzungen liegen.

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Die polizeibekannten Tatverdächtigen wurden zur Polizeidienststelle Apolda verbracht. Die Polizei geht davon aus, dass es eine Vorgeschichte zur Tat gegeben habe und ein Fall von Selbstjustiz vorliege. Die Hintergründe werden derzeit ermittelt. (fno)