Erfurt: Demenz-Hund macht ersten Spaziergang mit neuem Frauchen – er endet in einen Albtraum

Hund Dusty aus Erfurt erlitt ein tragisches Schicksal. (Symbolbild)
Hund Dusty aus Erfurt erlitt ein tragisches Schicksal. (Symbolbild)
Foto: imago images

Erfurt. Jahrelang hat Hund Dusty aus Erfurt ein tolles Zuhause gehabt. Doch weil sein demenzkrankes Frauchen sich nicht mehr um das Tier kümmern konnte, suchte ihre Hundefrisörin ein neues liebevolles Zuhause für das kleine Kerlchen. Hier haben wir darüber berichtet.

Dusty hatte Glück: Schon nach kurzer Zeit wurde seine Helferin fündig. Obwohl sich der Hund aus Erfurt toll mit seiner neuen Besitzerin verstand, kam es jetzt laut der „Bild“ schon beim ersten gemeinsamen Spaziergang zum schrecklichen Drama.

Hund aus Erfurt geht zum ersten Mal mit neuem Frauchen Gassi – dann kommt es zum Unglück

Auf einem Waldweg bei Apolda ging die 70-Jährige Hundefreundin mit Dusty Gassi. Sie führte ihren vierbeinigen Begleite dabei an der Leine.

Das Duo begegnete dort einem weiteren Hundebesitzer, der mit seinem freilaufenden Staffordshire Terrier unterwegs war.

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Dabei kam es zu dem furchtbaren Vorfall: Der Staffordshire Terrier stürzte sich auf den kleinen Dusty und biss mehrfach zu. Dem Besitzer gelang es nicht, sein Tier zu beruhigen.

Tierarzt kann nicht mehr helfen

Bei dem Angriff erlitt Dusty schwere Verletzungen, denen er später erlag. Auch der Tierarzt konnte nichts mehr für den Vierbeiner tun.

Die Hundefrisörin äußerte sich nach den Vorfall gegenüber der „Bild“ bestürzt: „Dusty hatte keine Chance. Das macht mich sprachlos und wütend. Egal welche Rasse, wir haben in Thüringen Leinenpflicht. Es ist unverantwortlich, Hunde mit großer Beißkraft frei rumlaufen zu lassen.“

Sie kündigte an, Anzeige gegen den anderen Hundehalter erstatten zu wollen. (vh)