Thüringen: Kommen die umstrittenen Polizei-Bodycams? DIESE Partei will sie unbedingt

Politiker in Thüringen fordern im Landtag erneut die Einführung von Bodycams bei er Polizei. (Symbolbild)
Politiker in Thüringen fordern im Landtag erneut die Einführung von Bodycams bei er Polizei. (Symbolbild)
Foto: imago images / Future Image

Erfurt. Wird die Polizei Thüringen bald mit Bodycams ausgestattet?

Politiker in Thüringen haben im Landtag jedenfalls erneut die Einführung der umstrittenen Bodycams gefordert. In einigen Bundesländern werden sie bereits verwendet. Polizeibeamte können die Geräte an ihrer Uniform befestigen und damit Einsätze filmen.

Thüringen: Kommen die umstrittenen Polizei-Bodycams?

Vor wenigen Tagen waren die Bodycams Thema im Innenausschuss des Landtages. In einem Modellprojekt wurden die Minikameras von Polizisten getestet.

Innenstaatssekretär Udo Götze habe berichtet, dass bei insgesamt 11.000 Einsätzen keine einzige Beschwerde eines Bürgers darüber bekannt geworden sei, heißt es in einer Mitteilung der CDU.

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Die innenpolitische Sprecherin der Grünen Madeleine Henfling hält am Sonntag auf Twitter dagegen: „Die Innenpolitik der CDU in Thüringen ist der pure Populismus!“.

Der Bericht zu den Bodycams lege dem Ausschuss noch gar nicht vor. Weder kenne die CDU die vollständigen Fakten noch die Grundage der Betrachtung, heißt es weiter.

Thüringen: Welchen Vorteil haben die Polizei-Bodycams?

„Seit 2016 drängen wir auf die Ausrüstung der Landespolizei mit den tragbaren Videokameras“, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Raymond Walk, laut einer Mitteilung von Sonntag.

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Die Vorteile aus Walks Sicht sind:

  • Polizisten fühlten sich sicherer im Dienst
  • sie würden mehr darauf achten, selbst keine Fehler zu begehen, die dokumentiert werden könnten
  • Videotechnik schütze Polizisten vor Angriffen im Einsatz

Daher appelliert er an die rot-rot-grüne Minderheitsregierung, die Minikameras einzuführen.

Kritik, gab es bereits in der Vergangenheit aus Reihen der Linken. Sie befürchten, es bestehe die Gefahr, dass die Aufnahmen die Persönlichkeitsrechte verletzen könnten. (mia/dpa)