Geraberg-Mord: Frau (†86) getötet – Tatverdächtiger schildert erschreckende Details

Geraberg in Thüringen: Die Spurensicherung sichert einen Garten. Hier wurde eine tote Frau gefunden.
Geraberg in Thüringen: Die Spurensicherung sichert einen Garten. Hier wurde eine tote Frau gefunden.
Foto: WichmannTV/dpa

Geraberg. Ermittlungserfolg im Tötungsdelikt an einer 86-Jährigen in Geraberg!

Wie die Staatsanwaltschaft Erfurt gegenüber Thüringen24 bestätigte, konnte am Dienstag ein Mann aus Geraberg festgenommen werden.

Geraberg: Verdächtiger gesteht und packt aus

Laut der „Thüringer Allgemeinen“ handelt es sich um einen 58 Jahre alten Nachbarn der Getöteten. Er habe gestanden, heißt es. Demnach soll er zunächst versucht haben, die 86-Jährige zu küssen.

Sie soll sich gewehrt und laut geschrien haben. Das wiederum soll der Verdächtige versucht haben, zu unterbinden. Der „Thüringer Allgemeinen“ zufolge erstickte er sie kurzerhand mit einem Lappen.

Nachdem er festgestellt hatte, dass seine Nachbarin tot war, brachte er den Leichnam laut Staatsanwaltschaft in einen Schuppen und versteckte ihn dort. Zudem habe er die Geldbörse seines Opfers an sich genommen.

Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht des Totschlags und der Unterschlagung. Am Tatort wurden seine Fingerabdrücke und DNA-Spuren von ihm gefunden.

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Der 58-Jährige soll noch am Mittwoch in Untersuchungshaft kommen. Im Falle eines Urteils drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.

Geraberg: Seniorin tot in Garten aufgefunden

Die Getötete war am vergangenen Donnerstag in ihrem Garten in Geraberg, einem Ortsteil der Landgemeinde Geratal, gefunden worden. Für die Spurensicherung war schnell klar, dass sie umgebracht wurde. Die Seniorin stammt aus Ilmenau, hatte in Geratal aber eine Gartenanlage.

>> Thüringen: Frauenleiche im Garten gefunden – Polizei geht ungewöhnlichen Schritt

Polizei veröffentlichte Bild der Getöteten

Einige Tagen nach dem schrecklichen Fund veröffentlichte die Polizei ein Foto Getöteten, um an Hinweise zu kommen. Der Verdächtige hatte, als die Polizei in der Nachbarschaft des Tatorts Vergleichsproben eingesammelt hatte, freiwillig eine Speichelprobe abgegeben. (mb/ck/dpa)