Bodo Ramelow und seine Corona-Politik – CDU-Politiker prangert „Zickzack-Kurs“ an

Foto: imago images/Jacob Schröter

Bodo Ramelows Rolle während der Corona-Krise ist bei der CDU auf scharfe Kritik gestoßen. Fraktionsvorsitzender Mario Voigt sprach im Spiegel-Interview von einem „Zickzack-Kurs“ des Ministerpräsidenten.

Voigt sagt: „Mehr Merkel und weniger Ramelow hätten Deutschland und besonders Thüringen gutgetan.“

Bodo Ramelow: Scharfe Kritik aus der CDU – „Zickzack-Kurs“

Deutliche Worte des CDU-Fraktionsvorsitzenden Mario Voigt. Er wirft Bodo Ramelow vor, die Thüringer mit seiner Corona-Politik verunsichert zu haben. Spricht von einem „Zickzack-Kurs der vergangenen Monate“.

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„Erst stemmt er sich gegen den Lockdown, dann ist er dafür, mal ist das Virus nicht so schlimm, dann war alles nur ein Missverständnis“, kritisiert Voigt in einem Interview mit dem Spiegel.

Laut Voigt wäre es besser gewesen, direkt strengere Regeln aufzustellen und nicht den Sommer zu „verschlafen“. Es sei absehbar, dass die kritische Phase noch bis April anhalten werde. „Wir brauchen endlich eine langfristige Strategie, auf die sich die Leute einstellen können.“ Mehr dazu hier.

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Kritik an Lockdown-Entscheidung

Bodo Ramelow war vor allem nach dem Beschluss der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin über den Lockdown in die Kritik geraten. Ramelow hatte vorher angekündigt, ein Veto gegen die Entscheidung einzulegen – die Entscheidung dann aber doch mitgetragen. Ramelow erklärte dies mit den extrem hohen Corona-Zahlen in Thüringen. (fno)