Nach Messerattacke in Thüringen: Tatverdächtiger (34) muss vorerst ins Gefängnis

Ermittler sichern am Tatort in Sondershausen Spuren.
Ermittler sichern am Tatort in Sondershausen Spuren.
Foto: Silvio Dietzel

Sondershausen. In Berka bei Sondershausen (Kyffhäuserkreis) in Thüringen sind eine 54 Jahre alte Frau und ihr zwei Jahre älterer Lebensgefährte bei einer Messerattacke am Sonntagmorgen lebensgefährlich verletzt worden. Die Verletzten kamen in ein Krankenhaus.

Gegen den Tatverdächtigen (34) ist am Montagnachmittag Haftbefehl erlassen worden. Er muss vorerst ins Gefängnis.

Sonderhausen (Thüringen): Paar bei Bluttat lebensgefährlich verletzt!

Der 34 Jahre alte Sohn der Frau steht unter Verdacht, auf seine Mutter und ihren Lebensgefährten eingestochen zu haben, teilte die Polizei Thüringen mit. Nach der Tat im Haus flüchtete er.

Die Polizei stellte ihn in einem nahe gelegenen Waldstück, in dem er sich versteckt hatte, und nahm ihn fest. Er werde von der Kriminalpolizei vernommen, sagte eine Polizeisprecherin.

Messerattacke in Wohnhaus: Verdächtiger festgenommen

Die Bluttat ereignete sich den Angaben zufolge kurz nach 6 Uhr. Die Verletzten selbst verständigten die Rettungskräfte. Die Polizei suchte unter anderem mit einem Hubschrauber nach dem Verdächtigen.

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Der entscheidende Tipp auf ihn sei von einem Spaziergänger gekommen, der seinen Hund in dem Waldstück ausführte und dabei sowohl den Hubschrauber als auch eine verdächtige Person in dem Wald sah.

Zu Tatverlauf und den Hintergründen laufen die Ermittlungen noch. Voraussichtlich am Montag soll der 34-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser entscheidet, ob er in Untersuchungshaft kommt. (mb/dpa)