Bodo Ramelow hält Neujahrsansprache – seine Worte sind deutlich: „Die Lage ist ernst, viel ernster als im Frühjahr“

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat in seiner Neujahrsansprache betont, wie ernst die Corona-Lage noch immer ist. Und er hat erklärt, was das jetzt für alle bedeutet. (Archivbild)
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat in seiner Neujahrsansprache betont, wie ernst die Corona-Lage noch immer ist. Und er hat erklärt, was das jetzt für alle bedeutet. (Archivbild)
Foto: imago images/Jacob Schröter

Normalerweise hätte Bodo Ramelow in seiner Neujahrsansprache für das Jahr 2021 von Zielen und Plänen rund um Schulen, Infrastruktur und der Bekämpfung prekärer Verhältnisse berichtet. Doch auch 2021 scheint zunächst ganz im Zeichen der Corona-Pandemie zu stehen.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bringt es auf den Punkt: „Die Lage ist ernst, viel ernster als im Frühjahr“. Und deshalb sei ihm auch klar, dass auch die kommenden Wochen allen noch einiges abverlangen würden.

Bodo Ramelow: „Die Pandemie kostet uns viel“

Bodo Ramelow blickt zunächst zurück auf das Jahr 2020, in dem die Welt auf den Kopf gestellt wurde. Er spricht über Personal im Gesundheitswesen, das über Belastungsgrenzen hinausgehe, von existenziellen Bedrohungen, von seelischen Belastungen, ... eben von all dem, was die Menschen seit Monaten umtreibt und bewegt.

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Das ist Bodo Ramelow:

  • Bodo Ramelow wurde am 16. Februar 1956 in Osterholz-Scharmbek in Niedersachsen geboren
  • Er ist ein deutscher Politiker und gehört zu den Linken
  • Er ist seit dem 4. März 2020 der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
  • Bodo Ramelow war bereits von Dezember 2014 bis 5. Februar 2020 Ministerpräsident
  • Er ist der erste Ministerpräsident eines Bundeslandes, er den Linken angehört

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+++Alle aktuellen Entwicklungen zu Corona in Thüringen+++

„Diese Pandemie kostet uns viel. Viel Energie und Kraft. Um es offen zu sagen: Viele von uns sind es müde oder seelisch belastet von dieser Pandemie. Unsere Sehnsucht nach Normalität ist einfach riesengroß", weiß auch Bodo Ramelow. Doch aktuell gebe es keine andere Möglichkeit, als noch weiter dafür zu kämpfen, das Coronavirus einzudämmen.

Strenge Maßnahmen, Impfungen – so geht's weiter

„Strenge Maßnahmen bleiben vorläufig notwendig, damit der Staat seine ureigenen Aufgaben erfüllen kann“, betont der Ministerpräsident. Weiterhin müssten alle ihre Kontakte „erheblich einschränken“, um die Lage in den Griff zu bekommen.

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Ein weiteres Mittel, um die Pandemie zu bekämpfen, seien außerdem die Impfungen. Ramelow betont: „Der Impfstoff wird dieses Jahr allen Impfwilligen zur Verfügung stehen“. Es sei und werde keine Pflicht, sich impfen zu lassen. Dennoch appelliert Ramelow an die Menschlichkeit jedes einzelnen. „Ich bin ganz sicher, wir haben es selbst in der Hand, die Dinge zu wenden.“

Die ganze Neujahrsansprache kannst du hier sehen und hören >>>. (abr)