Bodo Ramelow plant härteren Lockdown – das könnte uns erwarten!

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat in seiner Neujahrsansprache betont, wie ernst die Corona-Lage noch immer ist. Und er hat erklärt, was das jetzt für alle bedeutet. (Archivbild)
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat in seiner Neujahrsansprache betont, wie ernst die Corona-Lage noch immer ist. Und er hat erklärt, was das jetzt für alle bedeutet. (Archivbild)
Foto: imago images/Jacob Schröter

Die Corona-Infektionszahlen bleiben in Thüringen hoch – das lässt auch Ministerpräsident Bodo Ramelow keine Ruhe.

Noch vor der Ministerpräsidentenkonferenz am 5. Januar hat Bodo Ramelow deshalb ein Statement dazugegeben, wie es im Freistaat nun weitergehen soll. Aller Voraussicht nach: Im Lockdown!

Bodo Ramelow über Lockdown: „Werden nachschärfen müssen“

„Wir haben in Thüringen und Sachsen aktuell das höchste Infektionsgeschehen, für Entspannung besteht kein Anlass. Das Infektionsgeschehen ist immer noch viel zu hoch. Es kann daher derzeit in Thüringen keine Erleichterungen geben, wir werden sogar noch einiges nachschärfen müssen“, sagte Ramelow am Sonntag nach Gesprächen mit dem Kabinett.

+++ Bodo Ramelow hält Neujahrsansprache – seine Worte sind deutlich: „Die Lage ist ernst, viel ernster als im Frühjahr“ +++

Konkret bedeutet das, dass es etwa keinen Präsenzunterricht an den Schulen in Thüringen bis Ende Januar geben soll. Voraussichtlich ab 1. Februar soll in den Regelbetrieb in den Bildungseinrichtungen zurückgekehrt werden.

Es werde auch eine klarere und deutlichere Reduktion der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen geben, so der Ministerpräsident. Vor allem das Geschehen in den Naherholungsgebieten im Thüringer Wald würde dies notwendig machen.

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Ramelow: „Müssen die Zähne zusammen beißen“

„Wir müssen jetzt die Zähne zusammenbeißen und gemeinsam die Kraft entwickeln, um die Inzidenz zu senken, um endlich wieder in Richtung 50 zu kommen“, appelliert Ramelow.

+++ Corona in Thüringen: Das ist der aktuelle Stand! +++

Der von der Bundesregierung verhängte Lockdown war zunächst bis zum 10. Januar angesetzt. Doch vieles deutet daraufhin, dass er am Dienstag bei der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel verlängert wird. „Die zuständigen Ministerinnen und Minister sollen eine Verlängerung der bestehenden Verordnung bis 31.01. vorbereiten“, sagte Ramelow.

Am Montag hatte sich die rot-rot-grüne Thüringer Landesregierung bereits auf einen verlängerten Lockdown geeinigt. Weitere Details sollen am Dienstag abgeklärt werden. Zum Beispiel, ob sich die Menschen nur im Umkreis 15 Kilometer von von ihren Wohnort bewegen dürfen. (fno)