A71 in Thüringen: Drei Autos kollidieren miteinander – Autobahn stundenlang gesperrt

Auf der A71 in Thüringen hat es am Mittwochmorgen gekracht. In Richtung Schweinfurt geht nichts mehr. (Symbolbild)
Auf der A71 in Thüringen hat es am Mittwochmorgen gekracht. In Richtung Schweinfurt geht nichts mehr. (Symbolbild)
Foto: Bernd März/dpa

Schleifreisen. Sinken die Temperaturen, steigt das Unfallrisiko auf Thüringens Autobahnen. Auch am Mittwochmittag krachte es wieder, diesmal auf der A71. Die Autobahn musste Richtung Schweinfurt am Mittwoch komplett gesperrt werden.

Bereits am Dienstag waren zahlreiche Lkw auf der A9 verunfallt, weil sie auf der glatten Fahrbahn den Halt verloren.

Gleich zwei Unfälle auf A71 Richtung Schweinfurt

In Richtung Schweinfurt nach der Anschlussstelle Stadtilm ereigneten sich am Mittwochvormittag zwei Unfälle.

Ein Mercedes war zunächst auf der Fahrbahn Richtung Schweinfurt auf der linken Spur ins Schleudern geraten. Dabei prallte der Mercedes gegen einen Pkw VW auf der mittleren Fahrspur. Die beiden Fahrzeuge kollidierten anschließend mit der rechten Leitplanke.

Ein Folgeunfall ereignete sich, als der Fahrer eines Autos wegen des ersten Unfalls eine Gefahrenbremsung einleitete. Dabei verlor der Fahrer die Kontrolle über den Pkw, geriet ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab.

Die jeweiligen Fahrer der drei Fahrzeuge wurden leicht verletzt. Alle Fahrzeuge erlitten Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wurde auf 45.000 Euro geschätzt.

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Schneefall und Nebel sorgen für zusätzliche Gefahr

Durch die Unfälle wurden Fahrzeugteile über alle Fahrspuren verteilt. Daher war die Autobahn in Richtung Schweinfurt für die Dauer der Räumungsarbeiten voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Stadtilm abgeleitet.

Im Bereich der Unfallstelle herrschten zum Unfallzeitpunkt Schneefall und Sichtbeeinträchtigungen durch Nebel. (mb/fno))