Thüringen hinkt beim Impfen hinterher – doch diese Nachricht macht Hoffnung

Thüringen will beim Thema Impfen voranschreiten. (Symbolbild)
Thüringen will beim Thema Impfen voranschreiten. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jacob Schröter

Nach Verzögerungen bei der Lieferung des Corona-Impfstoffs will der Freistaat Thüringen nun handeln. Unter anderem ist der Aufbau von vier zusätzlichen großen Impfzentren geplant. Diese sollen in Thüringen in Betrieb gehen, wenn deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht und somit mehr Menschen immunisiert werden könnten.

Eine Studie der Universität Erfurt macht außerdem Hoffnung.

Thüringen: Es hakt noch immer bei den Impfungen – so will der Freistaat handeln

Der Impf-Plan für Thüringen musste Anfang der Woche umgestellt werden, nachdem der Lieferant Biontech angekündigt hatte, in den kommenden Wochen nur die Hälfte des ursprünglich angekündigten Impfstoffs liefern zu können.

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Auch in den Wochen danach müsse mit einer um 25 Prozent geringeren Lieferung als ursprünglich geplant gerechnet werden. „Wir werden unsere Planungen an die neuen Liefermengen anpassen müssen“, sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke).

Am Donnerstag gaben Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) nun bekannt, dass in Thüringen vier große Impfzentren entstehen sollen, um schneller handeln zu können, wenn wieder genügend Impfstoff zur Verfügung steht.

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Studie aus Erfurt über Impfbereitschaft überrascht

In Thüringen haben seit dem Impfstart Ende Dezember bislang 32.370 Menschen eine Corona-Schutzimpfung erhalten, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte. Das entspricht 1,5 Prozent der Bevölkerung, Thüringen hat rund 2,1 Millionen Einwohner.

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Eine Studie der Uni Erfurt besagt laut eines Berichts der Thüringer Allgemeine außerdem, dass die Impfbereitschaft im Freistaat deutlich gestiegen sei. Demnach würde sich mehr als die Hälfte der Befragten gegen Covid-19 impfen lassen.

Auch das Vertrauen in die Sicherheit von Impfungen sei gestiegen. Mehr zu der Studie liest du hier: Thüringer Allgemeine. (fno/dpa)