Bodo Ramelow: Nach flapsigen Clubhouse-Aussagen – erster Politiker fordert seinen Rücktritt

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.Er ist bekannt für seine offene Art. (Archivbild)
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.Er ist bekannt für seine offene Art. (Archivbild)
Foto: imago images / Jacob Schröter

Berlin/Erfurt. Bodo Ramelow soll Schluss machen.

Das zumindest fordert ein Politiker aus Bayern. Er legt Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow den Rücktritt nahe.

Bodo Ramelow: CSU-Generalsekretär haut drauf

CSU-Generalsekretär Markus Blume verwies am Montagabend bei „Bild live“ auf Äußerungen zu Ramelows Handy-Spielerei bei den Corona-Beratungen von Bund und Ländern.

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„Wenn er uns damit sagen will, dass er amtsmüde ist, dann soll er einfach zurücktreten, dann hat er viel Zeit zum Spielen. Es gibt einen Weg, dass man noch mehr Zeit mit Handyspielen verbringen kann, das ist sein Amt niederlegen.“

Bodo Ramelow meldet sich bei Clubhouse

Ramelow soll in einer Talkrunde der Audio-App Clubhouse in der Nacht zum Samstag erklärt haben, dass er sich bei den oft stundenlangen Ministerpräsidentenkonferenzen, bei denen die Corona-Regeln zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden, mit einem Smartphone-Spiel entspanne.

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CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte dazu bei „Bild live“: „Mir fehlen die Worte. Das ist völlig inakzeptabel.“ (dpa/ck)