AfD Thüringen: Kein Klo für Björn Höcke – beim zweiten Anlauf soll's klappen

Eine Veranstaltung mit Thüringens AfD-Chef Björn Höcke musste in Offenbach (Hessen) abgesagt werden. (Archivbild)
Eine Veranstaltung mit Thüringens AfD-Chef Björn Höcke musste in Offenbach (Hessen) abgesagt werden. (Archivbild)
Foto: IMAGO / Jacob Schröter

Offenbach/erfurt. Eigentlich wollte Thüringens AfD-Chef Björn Höcke vergangene Woche eine Rede im hessischen Offenbach halten. Dort findet in etwas weniger als einem Monat die Kommunalwahl statt.

Doch kurz vor dem geplanten Auftritt des AfD-Manns gab es ein Problem.

AfD-Thüringen: Keine Toilette für Björn Höcke – Veranstaltung in Hessen abgesagt

Für den 12. Februar hatte die AfD den Thüringer Landessprecher Björn Höcke eingeladen. Er sollte eine Rede vor dem Rathaus halten. Doch das Treffen musste verlegt werden. Offizieller Grund: Es gab keine Toilette für Höcke & Co.

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Wie die „Frankfurter Rundschau“ (FR) berichtet, habe die Offenbacher AfD-Vorsitzende Christin Thüne die geplante Veranstaltung mit Höcke absagen müssen, weil das Rathaus geschlossen werden sollte – und es folglich keine Möglichkeit für Höcke und seine Sicherheitsleute gegeben hätte, sich aufzuwärmen oder auf die Toilette zu gehen.

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Stadt: „Keine erkennbare Grundlage für Verbot“

Es hatte im Vorfeld Kritik an der Stadtverwaltung gegeben, dass diese es der AfD erlaube, vor der Flammen-Skulptur am Rathaus, dem Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus, eine Veranstaltung abzuhalten.

Ein Ordnungsdezernent sagte laut FR dazu: „Wir haben das Polizeipräsidium Südosthessen sowie den Verfassungsschutz konsultiert. Beide Stellen haben für ein Verbot oder eine Verlegung der Versammlung keine erkennbare Grundlage gesehen“.

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Die AfD hat einen neuen Termin mit Björn Höcke ausgemacht. Er soll nun am 4. März in Offenbach reden. Ob mit oder ohne Toilette, wird sich zeigen. In Offenbach wird am 14. März gewählt. (fno)