Thüringen: Irre Verfolgungsfahrt! Fahrer hält auf Polizeibeamten zu – dann fällt ein Schuss

Die Autobahnpolizei hat in Thüringen einen Raser verfolgt. (Symbolbild)
Die Autobahnpolizei hat in Thüringen einen Raser verfolgt. (Symbolbild)
Foto: imago images/Jonas Walzberg

Heftige Szenen in Thüringen!

Ein Autofahrer hat sich eine irre Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Thüringen: Irre Verfolgungsfahrt!

Die Autobahnpolizei hat am Mittwochabend gegen 21 Uhr ein Auto ins Visier genommen, das mit ziemlich rasantem Tempo unterwegs war. Also nahm die Polizei die Verfolgung auf.

Der Autofahrer jedoch missachtete jegliche Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt unbeirrt vor. An der Autobahnabfahrt Eisfeld Nord verließ der Fahrer dann mit seinem Wagen die Autobahn. Doch vom Gas nahm er seinen Fuß nicht. Im Gegenteil: Er raste weiter Richtung Brünn, berichtet die Polizei.

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Weitere Polizeikräfte bereiteten sich derweil an einer Kontrollstelle in Brünn vor, um den Raser zu stoppen. Das sollte mit dem Anhaltesystem „Stop-Stick“ passieren. Dabei werden Plastikstangen auf die Straße gelegt. Wenn der Autofahrer drüberfährt, stoßen spitze Röhrchen hervor und zerstören so die Reifen.

Raser fährt auf Polizeibeamten zu

Als der Fahrer jedoch eben jene Sticks sah, soll er auf einen Polizeibeamten zugehalten haben. Der Beamte habe sich gerade noch so mit einem Sprung zur Seite retten können. Wie die Polizei berichtet, setzte der Beamte daraufhin seine Dienstwaffe ein und schoss in Richtung der Reifen des Autos. Allerdings blieb der Versuche erfolglos.

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Da das Auto letztendlich über das ausgelegte Nagelband fuhr, war der Wagen wenig später nicht mehr fahrtauglich. Der Fahrer flüchtete zu Fuß. Trotz eingesetztem Polizeihubschrauber und einem Fährtenhund blieb die Suche erfolglos. (abr)