Corona in Thüringen: Bürger sollen im Home-Office arbeiten – ausgerechnet HIER ist das unmöglich

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Corona hält Thüringen noch immer im Würgegriff. Die Inzidenz gehört bundesweit zu den höchsten, der Lockdown ist auch hier bis zum 18. April verlängert worden. Eine der Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona liegt im Home-Office. Arbeitgeber sollen ihren Angestellten das Arbeiten von zuhause aus möglich machen.

Doch in Thüringen ist es ausgerechnet HIER unmöglich...

Corona in Thüringen: Bürger sollen im Home-Office arbeiten – ausgerechnet HIER ist das unmöglich

Denn ausgerechnet die Belegschaft des Thüringer Bürgerbeauftragten muss wieder ins Büro! Der Beauftragte Kurt Herzberg (55) zur Deutschen Presse-Agentur: „Sie können mir glauben, dass ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe.“ Allerdings seien in seiner Behörde im Landtag die technischen Voraussetzungen nicht gegeben, um die Mitarbeitenden umfassend von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Na, willkommen in Deutschland im Jahre 2021...

Seit dem 1. März muss Herzbergs Team wieder vom Büro-Schreibtisch aus arbeiten. Nach Angaben eines Landtagssprechers hatte der zuständige Personalrat die Entscheidung Herzbergs kritisiert. Unter den Mitarbeitenden des Bürgerbeauftragten gebe es Frust über die für sie geltende Büro-Pflicht. Laut Herzberg hatten sie jedoch sowohl in der ersten Pandemie-Welle im Frühjahr 2020 als auch mit Beginn des zweiten Lockdown im November 2020 die Möglichkeit, vom heimischen Schreibtisch aus zu arbeiten.

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Das ist das Bundesland Thüringen:

  • der Freistaat Thüringen hat rund 2,1 Millionen Einwohner auf 16.000 Quadratkilometer Fläche
  • Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt ist Erfurt
  • weist eine hohe Dichte an wichtigen Kulturstätten auf, darunter das „Klassische Weimar“ (Unesco-Weltkulturerbe), das Bauhaus in Weimar und die Wartburg bei Eisenach
  • Ministerpräsident ist Bodo Ramelow (Linke), regierende Parteien sind Linke, SPD, Grüne

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Corona in Thüringen: Thüringer Bürgerbeauftragter bemängelt fehlende Gelder

Es fehle in seiner Behörde an VPN-Verbindungen, die es seinen Mitarbeitern ermöglichen würden, auf einem gesicherten Weg von zuhause aus auf sensible Büroinformationen zuzugreifen. Der 55-Jährige weiter: „Dies bedauere ich ausdrücklich.“ Er bemühe sich seit Langem, solche Zugänge zu beschaffen. Allerdings seien erst mit dem Haushalt 2021 die entsprechenden Gelder dafür zur Verfügung gestellt worden: „Möglichst bis zum Sommer 2021 sollen im Rahmen eines notwendigen Serverwechsels diese Voraussetzungen hergestellt sein.“

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Zudem seien zum Entscheidungszeitpunkt die Infektionswerte gesunken und Schulen und Kitas wieder geöffnet worden. Immerhin: Alle Mitarbeiter würden in Einzelbüros arbeiten. Herzberg: „Direkte Kontakte sind faktisch nicht notwendig.“ Es bleibt zu hoffen, dass tatsächlich bis zum Sommer die Behörde im modernen Zeitalter angekommen ist... (mg)

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Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version haben wir den Thüringer Bürgerbeauftragten mit dem Amt des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit verwechselt und inhaltlich falsch zitiert. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.